Autor Thema: Nach der WM 2018  (Gelesen 115407 mal)

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Offline MG56

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8370 am: Mittwoch, 05.Sep.2018, 19:55:38 »
Ich bin immer wieder konsterniert, dass man Sachfragen im Fußball weder intern noch öffentlich noch diskutiert. Obwohl das Thema z.B. auf der Straße lag. Nach dem Mexikospiel u.a. von Martin Schmidt angesprochen. Offenbar ist der Fußball aber wesentlich hierarchischer aufgebaut als der Rest der Gesellschaft.


Wieviel Länderspiele hat Herr Schmidt? 

Ist er schon mal Weltmeister gewesen?

Das sind doch die Fragen, mit der die IN-Gruppe der ewig gleichen Laberköppe entscheidet, ob er überhaupt das Recht hat, mitzureden. :roll:
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Offline DSR-Schnorri

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8371 am: Mittwoch, 05.Sep.2018, 20:04:25 »
Im nächsten Jahr ist die Ballack Ohrfeige schon zehn Jahre her. Wenn Kroos so weitermacht, dann bekommt er vielleicht auch bald eine verpasst. Vielleicht braucht es da alle zehn Jahre mal einen netten Wischer. Sané könnte die Chance nutzen und dabei seine Körpersprache aufpolieren, damit man künftig weiß, dass es ihm nicht egal ist, ob er gewinnt oder verliert.

Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8372 am: Mittwoch, 05.Sep.2018, 22:20:44 »
Heute Abend habe ich noch mal gedacht: Ich hatte mich auf die WM gefreut. Aber am Ende des Sommers weiß ich, dass ich bei der Bachelorette mit mehr Herz dabei war.
Ich würde gerne Juliane Werding kennenlernen und würde mich freuen, wenn jemand den Kontakt herstellen könnte.

Offline Tacheles

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8373 am: Mittwoch, 05.Sep.2018, 22:46:34 »
Heute Abend habe ich noch mal gedacht: Ich hatte mich auf die WM gefreut. Aber am Ende des Sommers weiß ich, dass ich bei der Bachelorette mit mehr Herz dabei war.
Erfolgsfan, der wo du bist.
Wenn sich nichts ändert, dann bleibt das so wie es ist.

Offline globobock77

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8374 am: Donnerstag, 06.Sep.2018, 11:54:15 »
Na ich glaube schon, dass die N11 anders auftreten wird, alleine schon um wieder Ruhe zu bekommen.
Mich macht einfach der Unwille, rechtzeitig Zöpfe abzuschneiden pessimistisch für die Zukunft. Alles wird jetzt unter mehr Beobachtung und Druck stehen, es bräuchte einen echten Neuanfang mit neuer Spielidee, etc. Aber das trau ich den lethargischen Protagonisten einfach nicht zu.
Dass Löw seine von ihm als Alibi genannte Arroganz nicht abgelegt hat, zeigt alleine sein Klammern am Job. Er hält sich für den Richtigen, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Letzendlich, wenn man das Spiel gegen Spanien sieht, und auch den ConFed-Cup 2017, ist eine ganz neue Spielidee nicht das Problem. Eher ein frischer Geist, ein neuer Ehrgeiz, und ein unverdorbener Blick auf die Dinge von Außen um sehen zu können wo genau man Kniffe ansetzen muss.

Natürlich kann Löw das. Ob er die notwendigen Dinge tut werden wir sehen-ich hätte ihn ausgetauscht.
 Mir ist es fast egal, aber halt nur fast.

Ich bin schon etwas neugierig auf das Spiel heute Abend.


Offline van Gool

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8375 am: Donnerstag, 06.Sep.2018, 12:47:18 »
Im nächsten Jahr ist die Ballack Ohrfeige schon zehn Jahre her. Wenn Kroos so weitermacht, dann bekommt er vielleicht auch bald eine verpasst. Vielleicht braucht es da alle zehn Jahre mal einen netten Wischer. Sané könnte die Chance nutzen und dabei seine Körpersprache aufpolieren, damit man künftig weiß, dass es ihm nicht egal ist, ob er gewinnt oder verliert.

Ich finde es auch erstaunlich, was man sich heutzutage bei Jogi rausnehmen darf. Öffentlich die Körpersprache eines Mitspielers kritisieren... soviel zum Thema "Respektlosigkeit" bei der Nationalelf. Bodenlos.
Die wilde 1317

Offline MC41

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8376 am: Donnerstag, 06.Sep.2018, 16:46:14 »
Interessant finde ich die Aussagen von Löw vor diesem Spiel.

Er bezeichnet Frankreich als klaren Favoriten weil die ja Weltmeister sind und wir in der Vorrunde raus. Dabei war die WM doch nur ein Unfall und ohne die Löwsche Arroganz, die natürlich weg ist, ist doch alles wieder gut?

So wurde es noch von Herrn Löw und Grindel vor Wochenfrist gesagt.

Jetzt doch plötzlich nur der Fussballzwerg?

Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8377 am: Freitag, 07.Sep.2018, 13:52:16 »
Das Problem ist für mich das, was nicht passiert ist: Das zu installieren, was man heute ein Korrektiv nennt. Im Optimalfall wäre das Sammer gewesen.

Zu den Personen:
Löw: Löw hätte nach dem Titel gehen müssen. Dass er auch noch die EM 2016 machen wollte, kann ich verstehen. Da ist man hinterher halt schlauer. Die Frage ist: Wer könnte (temporär?) die Mannschaft trainieren? Tuchel? Klopp? Oder eben bis dahin einer wie Hrubesch? Er hätte jetzt gehen müssen.


Bierhoff: Ich sehe ihn nach wie vor nicht so kritisch. Er vermarktet die N11 gut und zieht die Kohlen ran. Die Distanz zwischen der Mannschaft und den Fans hat für mich weniger mit seiner Vermarktung als damit zu tun, dass der ganze Fußball durch die Decke geht - und das unverhältnismäßig. Dazu plant er diesen Campus. Fehler bei Özil: Klar. Fehler beim Quartier: Für mich ein Witz. Das ist für mich kein Grund. Er muss mMn bleiben. Tut er ja auch.

Grindel: Eigentlich muss ich nicht erläutern, warum er gehen muss. Vollkommen unfähig. Schlecht bei Özil, keine Stärke. Der lässt die machen, wie sie wollen. Schneider kein Co-Trainer mehr, aber wird dann Scout. Für mich das beste Beispiel. Beim DFB tummeln sich die Europameister von 1996 und keiner geht gehen diesen Klüngel vor. Ein ähnliches Beispiel ist Kuntz. Er hat den Titel geholt, aber warum installiert man einen Trainer, der zuvor Sportvorstand o.ä. war? Das ergibt für mich keinen Sinn. Ein starker Präsident nickt nicht jeden Scheiß ab. Der muss weg. Und zwar schnell.

Was nicht passiert ist: Die Sache mit dem Korrektiv. Sammer oder ein ähnlicher kritischer Geist, der mal gegen diese süddeutsche Wohlfühlatmosphäre vorgeht. Das wäre wichtig gewesen. Stattdessen werden Freundschaftsdienste geleistet (Schneider) und der vollkommen unfähige Präsident nickt alles ab.
Ich würde gerne Juliane Werding kennenlernen und würde mich freuen, wenn jemand den Kontakt herstellen könnte.

Online Niggelz

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8378 am: Freitag, 07.Sep.2018, 13:54:58 »
Tuchel und Klopp wollen erstmal mit ihren Vereinen was reißen, die machen den Job höchstens irgendwann im Alter.
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Offline Patrick Bateman

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8379 am: Freitag, 07.Sep.2018, 14:49:58 »
Das Problem ist für mich das, was nicht passiert ist: Das zu installieren, was man heute ein Korrektiv nennt. Im Optimalfall wäre das Sammer gewesen.

Zu den Personen:
Löw: Löw hätte nach dem Titel gehen müssen. Dass er auch noch die EM 2016 machen wollte, kann ich verstehen. Da ist man hinterher halt schlauer. Die Frage ist: Wer könnte (temporär?) die Mannschaft trainieren? Tuchel? Klopp? Oder eben bis dahin einer wie Hrubesch? Er hätte jetzt gehen müssen.


Bierhoff: Ich sehe ihn nach wie vor nicht so kritisch. Er vermarktet die N11 gut und zieht die Kohlen ran. Die Distanz zwischen der Mannschaft und den Fans hat für mich weniger mit seiner Vermarktung als damit zu tun, dass der ganze Fußball durch die Decke geht - und das unverhältnismäßig. Dazu plant er diesen Campus. Fehler bei Özil: Klar. Fehler beim Quartier: Für mich ein Witz. Das ist für mich kein Grund. Er muss mMn bleiben. Tut er ja auch.

Grindel: Eigentlich muss ich nicht erläutern, warum er gehen muss. Vollkommen unfähig. Schlecht bei Özil, keine Stärke. Der lässt die machen, wie sie wollen. Schneider kein Co-Trainer mehr, aber wird dann Scout. Für mich das beste Beispiel. Beim DFB tummeln sich die Europameister von 1996 und keiner geht gehen diesen Klüngel vor. Ein ähnliches Beispiel ist Kuntz. Er hat den Titel geholt, aber warum installiert man einen Trainer, der zuvor Sportvorstand o.ä. war? Das ergibt für mich keinen Sinn. Ein starker Präsident nickt nicht jeden Scheiß ab. Der muss weg. Und zwar schnell.

Was nicht passiert ist: Die Sache mit dem Korrektiv. Sammer oder ein ähnlicher kritischer Geist, der mal gegen diese süddeutsche Wohlfühlatmosphäre vorgeht. Das wäre wichtig gewesen. Stattdessen werden Freundschaftsdienste geleistet (Schneider) und der vollkommen unfähige Präsident nickt alles ab.

Klasse Posting.

Tja, ich weiß auch nicht, wer Löws Job aktuell hätte machen können.
Ich mag den Hrubesch, der erscheint mir so herrlich unkompliziert, findet auch den richtigen Draht zu den jungen Spielern...ich finde es sehr schade, dass der es nicht werden möchte, bzw. auch überhaupt kein Thema zu sein schien.
Kuntz halte ich für zu weich, Klopp ist ein Spinner und Selbstdarsteller.
Löw hätte tatsächlich nach der EM 2016 zurücktreten müssen, aber der klebt ja mit Pattex am Poppes an seinem Stuhl und wird niemals den Job schmeißen.
Die Maske meiner Zurechnungsfähigkeit droht herunter zu rutschen, weil in meinem Kopf ist jemand, den Du niemals siehst !

Offline Wormfood

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8380 am: Freitag, 07.Sep.2018, 18:30:32 »
Das zu installieren, was man heute ein Korrektiv nennt. Im Optimalfall wäre das Sammer gewesen.

(...)

Beim DFB tummeln sich die Europameister von 1996 und keiner geht gehen diesen Klüngel vor.

Siehst Du den Widerspruch?
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Offline Lattenkreuz

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8381 am: Freitag, 07.Sep.2018, 20:16:03 »
Ganz gutes Spiel der U21 gegen Mexiko bislang: 3:0 nach fast 60 Minuten...

Offline Lattenkreuz

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8382 am: Freitag, 07.Sep.2018, 20:21:01 »
Für Hartel gibt es eine Rückkaufoption, oder? Hat sich auf jeden Fall bei Union weiterentwickelt...

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8383 am: Freitag, 07.Sep.2018, 20:31:10 »
Klasse Posting.

Tja, ich weiß auch nicht, wer Löws Job aktuell hätte machen können.
Ich mag den Hrubesch, der erscheint mir so herrlich unkompliziert, findet auch den richtigen Draht zu den jungen Spielern...ich finde es sehr schade, dass der es nicht werden möchte, bzw. auch überhaupt kein Thema zu sein schien.
Kuntz halte ich für zu weich, Klopp ist ein Spinner und Selbstdarsteller.
Löw hätte tatsächlich nach der EM 2016 zurücktreten müssen, aber der klebt ja mit Pattex am Poppes an seinem Stuhl und wird niemals den Job schmeißen.
Das ist kein Typ der gerne im Rampenlicht steht, also das Gegenteil von Löw. Hrubesch geht lieber angeln als sich so einen Stress anzutun.
Neulich beim Speed-Dating ....
Er: "Ich suche nichts festes"
Sie: "Dann werden Ihnen meine Oberschenkel gefallen"

Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8384 am: Samstag, 08.Sep.2018, 01:58:12 »
Siehst Du den Widerspruch?


Ja und nein, weil Sammer keine Wohlfühlatmosphäre versprühen würde. Bierhoff und Sammer sollen ja nicht die besten Freunde sein.
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Offline Patrick Bateman

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8385 am: Samstag, 08.Sep.2018, 11:29:19 »
Das ist kein Typ der gerne im Rampenlicht steht, also das Gegenteil von Löw. Hrubesch geht lieber angeln als sich so einen Stress anzutun.


Wohl wahr...aber ich schätze den ungemein, der ist so herrlich unkompliziert.
Bei ihm habe ich immer das Gefühl, der ist so wie es Beckenbauer mal seinen Spielern vor dem Match auf den Weg gegeben hat "Geht's raus und spielt Fußball"
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Offline facepalm

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Offline marush

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8387 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 10:57:54 »
Das Problem ist für mich das, was nicht passiert ist: Das zu installieren, was man heute ein Korrektiv nennt. Im Optimalfall wäre das Sammer gewesen.

Zu den Personen:
Löw: Löw hätte nach dem Titel gehen müssen. Dass er auch noch die EM 2016 machen wollte, kann ich verstehen. Da ist man hinterher halt schlauer. Die Frage ist: Wer könnte (temporär?) die Mannschaft trainieren? Tuchel? Klopp? Oder eben bis dahin einer wie Hrubesch? Er hätte jetzt gehen müssen.

Bierhoff: Ich sehe ihn nach wie vor nicht so kritisch. Er vermarktet die N11 gut und zieht die Kohlen ran. Die Distanz zwischen der Mannschaft und den Fans hat für mich weniger mit seiner Vermarktung als damit zu tun, dass der ganze Fußball durch die Decke geht - und das unverhältnismäßig. Dazu plant er diesen Campus. Fehler bei Özil: Klar. Fehler beim Quartier: Für mich ein Witz. Das ist für mich kein Grund. Er muss mMn bleiben. Tut er ja auch.

Grindel: Eigentlich muss ich nicht erläutern, warum er gehen muss. Vollkommen unfähig. Schlecht bei Özil, keine Stärke. Der lässt die machen, wie sie wollen. Schneider kein Co-Trainer mehr, aber wird dann Scout. Für mich das beste Beispiel. Beim DFB tummeln sich die Europameister von 1996 und keiner geht gehen diesen Klüngel vor. Ein ähnliches Beispiel ist Kuntz. Er hat den Titel geholt, aber warum installiert man einen Trainer, der zuvor Sportvorstand o.ä. war? Das ergibt für mich keinen Sinn. Ein starker Präsident nickt nicht jeden Scheiß ab. Der muss weg. Und zwar schnell.

Was nicht passiert ist: Die Sache mit dem Korrektiv. Sammer oder ein ähnlicher kritischer Geist, der mal gegen diese süddeutsche Wohlfühlatmosphäre vorgeht. Das wäre wichtig gewesen. Stattdessen werden Freundschaftsdienste geleistet (Schneider) und der vollkommen unfähige Präsident nickt alles ab.
Bei Bierhoff gebe ich dir recht. Das zeigt die Abgehobenheit. Früher war man in einer Sportschule mit mehreren im Zimmer. Ich geh mal davon aus, dass die Spieler auch in Watutinki Einzelzimmer hatten.Die sind zum Fußballspielen da. Das ist nur ein Alibi, dass es wegen Watutinki nicht geklappt hat.
Grindel ist einfach ein (Entschuldigung) typischer CDU Mann. Aussitzen, Aussitzen, Aussitzen. Hauptsache man bleibt im Amt.
Sammer ist ein unsympath, aber wo der ist, da ist Erfolg.
Außer beim WM Titel, das einzige Mal wo Löw Erfolg hatte, oder wo er mir in Erinnerung geblieben ist, war die Anfangszeit in Stuttgart. Aber die guten Trainer sind entweder unter Vertrag oder wollen nicht.



Online Niggelz

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8388 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 11:20:45 »
Wenn man Erfolg einzig über Titel definiert, ja. In meinen Augen waren allerdings auch die Turniere 2008 und 2010, gemessen am Potenzial bzw. Leistungsniveau der jeweiligen Kader, Erfolge. Wirkliche Misserfolge waren nur die Turniere 2012 und natürlich in noch viel größerem Ausmaß 2018. Löw hat da über 10 Jahre schon einen guten Job gemacht, dennoch wäre mMn die Zeit für einen Neuen nun reif. Aber wen? Klopp und Tuchel kann man sich jedenfalls aus dem Kopf schlagen, die wollen erstmal die CL gewinnen.
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Offline Venus von Milos

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8389 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 12:16:04 »
Wenn man Erfolg einzig über Titel definiert, ja. In meinen Augen waren allerdings auch die Turniere 2008 und 2010, gemessen am Potenzial bzw. Leistungsniveau der jeweiligen Kader, Erfolge. Wirkliche Misserfolge waren nur die Turniere 2012 und natürlich in noch viel größerem Ausmaß 2018. Löw hat da über 10 Jahre schon einen guten Job gemacht, dennoch wäre mMn die Zeit für einen Neuen nun reif. Aber wen? Klopp und Tuchel kann man sich jedenfalls aus dem Kopf schlagen, die wollen erstmal die CL gewinnen.


Warum nicht mal ein Norweger?
Alkohol ist Gift. Nikotin ist Gifter.

Offline Müngersdorf

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8390 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 12:17:27 »

Warum nicht mal ein Norweger?
Warum nicht mal ein Österreicher? Schwarz-weiße Brillenbügel gibt es sicherlich bei Fielmann, Apollo & Co.
VORSTAND RAUS!

Offline p_m

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8391 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 12:42:27 »
https://diepresse.com/home/sport/fussball/5494424/Wirbel-um-Dopingtest-von-Russlands-WMTorjaeger-Tscheryschew
Das sind aber auch alles solche Trottel. Da plaudert der eigene Vater einfach mal öffentlich aus, dass der Sohn Wachstumshormone erhalte, das aber natürlich ganz normaler Therapiebestandteil sei. Und dann werden Krokodilstränen vergossen, wenn ein Test durchgeführt wird. Traurig ist nur, dass das die einzigen sind, die auffliegen. Wer die Klappe hält, kommt durch.
"Nein, das war kein Betriebsunfall, das war ein Unfall, aber wir begehen jetzt keine Fahrerflucht."

Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8392 am: Mittwoch, 12.Sep.2018, 22:12:44 »
Wenn man Erfolg einzig über Titel definiert, ja. In meinen Augen waren allerdings auch die Turniere 2008 und 2010, gemessen am Potenzial bzw. Leistungsniveau der jeweiligen Kader, Erfolge. Wirkliche Misserfolge waren nur die Turniere 2012 und natürlich in noch viel größerem Ausmaß 2018. Löw hat da über 10 Jahre schon einen guten Job gemacht, dennoch wäre mMn die Zeit für einen Neuen nun reif. Aber wen? Klopp und Tuchel kann man sich jedenfalls aus dem Kopf schlagen, die wollen erstmal die CL gewinnen.


Bei einem Turnier muss ja schon viel passen. Bei der EM 2012 hat er sich vercoacht, dennoch war es das Halbfinale. Und das muss man so sagen: Er hatte einen Plan. Der hat nicht geklappt, aber er hatte eine Idee. Wir können die nach dem Spiel natürlich einfacher bewerten.
Dass Klopp und Tuchel jetzt noch nicht zur Verfügung stehen, schrob ich ja. Deshalb kam ja auch die Idee mit Hrubesch, der ja offenbar mehr kann als das sprechende Auto von David Hasselhoff.
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Offline Kurt Sartorius

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8393 am: Donnerstag, 13.Sep.2018, 12:32:12 »

Bei einem Turnier muss ja schon viel passen. Bei der EM 2012 hat er sich vercoacht, dennoch war es das Halbfinale. Und das muss man so sagen: Er hatte einen Plan. Der hat nicht geklappt, aber er hatte eine Idee. Wir können die nach dem Spiel natürlich einfacher bewerten.
Dass Klopp und Tuchel jetzt noch nicht zur Verfügung stehen, schrob ich ja. Deshalb kam ja auch die Idee mit Hrubesch, der ja offenbar mehr kann als das sprechende Auto von David Hasselhoff.


Also bitte! Früher sind Kinder mit den Worten "Ich muss nach Hause. Gleich kommt Kitt." aus dem Park vom Spielen abgehauen. Michael Knight hat doch kein Schwein interessiert.
Tobias, drück den Knopf!

Offline Kaio

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8394 am: Donnerstag, 13.Sep.2018, 14:39:09 »
Bierhoff ist ein unglaublicher Dummschwätzer ohne irgendwelche Kompetenzen. Den muss man nicht weniger kritisch sehen als den Rest. Diese ganze Bande muss weg, alle wichtigen Posten müssen komplett neu besetzt werden. Keiner von denen ist mehr tragbar.

Zu dem ganzen Klüngel kommt auch noch hinzu, dass die Verantwortungsträger, allen voran Grindel, noch dazu auch noch einfach saudumm sind. Der hat doch nicht den geringsten Durchblick, wer was kann und wer nicht. Der hat sich doch nie in irgendeiner Form inhaltlich ernsthaft mit Fußball befasst. Und als ob völlige Kompetenzfreiheit nicht schon schlimm genug ist, bringt er zur Abrundung seines hervorragenden Persönlichkeitsprofils auch noch ein arschkriecherisch-heuchlerisch-opportunistisches Wesen und ein AfD-nahes politisches Profil mit. Der Typ ist so ätzend, schlimmer gehts gar nicht.

Offline Wormfood

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8395 am: Donnerstag, 13.Sep.2018, 18:19:08 »
Diese ganze Bande muss weg, alle wichtigen Posten müssen komplett neu besetzt werden. Keiner von denen ist mehr tragbar.

Dieser Lösungsansatz kommt mir aus dem Spinner-Thread bekannt vor.

Mir würde allerdings die Vorstellung gefallen, dass McKinsey sich der DFB-Zentrale annimmt. Oder ist das zu gehässig?
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Offline MG56

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8396 am: Donnerstag, 13.Sep.2018, 21:10:47 »
Dieser Lösungsansatz kommt mir aus dem Spinner-Thread bekannt vor.

Mir würde allerdings die Vorstellung gefallen, dass McKinsey sich der DFB-Zentrale annimmt. Oder ist das zu gehässig?


Kommt drauf an, ob der DFB die Wunsch-Ergebnisse der Studie vorher vorgeben darf.
So etwas soll ja nicht ganz ungewöhnlich sein.
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Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8397 am: Freitag, 14.Sep.2018, 21:37:39 »
Bierhoff ist ein unglaublicher Dummschwätzer ohne irgendwelche Kompetenzen. Den muss man nicht weniger kritisch sehen als den Rest. Diese ganze Bande muss weg, alle wichtigen Posten müssen komplett neu besetzt werden. Keiner von denen ist mehr tragbar.


Bei Bierhoff teile ich Deine Meinung nicht. Der war Profi und kennt das Business, hat BWL studiert und (soweit ich das in Erinnerung habe) sprechen die Zahlen für ihn. Abgesehen davon hat Harald Stenger kürzlich gesagt, dass Bierhoff mehr Macht im DFB-Staat hätte als Grindel, der kann sich vermutlich nur selbst kündigen.


Zur Aussage "Diese ganze Bande muss weg" muss ich fragen: Wer wären denn die Alternativen?
Ich würde gerne Juliane Werding kennenlernen und würde mich freuen, wenn jemand den Kontakt herstellen könnte.

Offline Tacheles

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8398 am: Freitag, 14.Sep.2018, 21:45:56 »

Bei Bierhoff teile ich Deine Meinung nicht. Der war Profi und kennt das Business, hat BWL studiert und (soweit ich das in Erinnerung habe) sprechen die Zahlen für ihn. Abgesehen davon hat Harald Stenger kürzlich gesagt, dass Bierhoff mehr Macht im DFB-Staat hätte als Grindel, der kann sich vermutlich nur selbst kündigen.

Ich halte Bierhoff auch nicht für sonderlich helle. Profi war ein Basler auch und ein BWL-Abschluss sagt schon lange nichts mehr aus. Seit Bierhoff dabei ist, habe ich von ihm noch nicht einen wirklich bemerkenswerten Satz gehört. Umso mehr hat er realitätsfremdes Positionierungs-Gedrisse abgenickt. 
Wenn sich nichts ändert, dann bleibt das so wie es ist.

Offline lommel

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Re: Nach der WM 2018
« Antwort #8399 am: Freitag, 14.Sep.2018, 21:54:03 »
Ich halte Bierhoff auch nicht für sonderlich helle. Profi war ein Basler auch und ein BWL-Abschluss sagt schon lange nichts mehr aus. Seit Bierhoff dabei ist, habe ich von ihm noch nicht einen wirklich bemerkenswerten Satz gehört. Umso mehr hat er realitätsfremdes Positionierungs-Gedrisse abgenickt.


Mit dem BWL-Studium meinte ich auch eher, dass er mehr vorzuweisen hat als eine Profi-Karriere. Das gibt's ja nicht so oft. Das ist jetzt vielleicht etwas zu viel Gesellschaftskritik und Schul-Habitus, aber Bierhoff kommt aus elitärem Elternhaus (ich meine Atomkraft  :D ), da wurde vermutlich schon auf die Bildung geachtet. Wie man auf "der ist nicht so helle" kommt, weiß ich nicht. Das merkt man mMn eher bei Leuten wie Matthäus oder dem Tünn. 
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