Autor Thema: Armin Veh - Geschäftsführer Sport  (Gelesen 473341 mal)

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Offline Sihoer

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #150 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:29:58 »
Also als Außenstehender nimmt es für mich schon fast Züge einer Hexenjagd an, dass nun auch Veh unterstellt wird und negativ ausgelegt wird, den Vorstand schützen zu wollen.


1. Wenn Veh Profi ist, braucht er ein ruhiges Umfeld, um professionell zu arbeiten. Da sehe ich es als seine Aufgabe, interne Themen (auch mit dem Vorstand) auch intern zu behandeln. Nach Außen muss da wieder Ruhe einkehren und das ist auch seine Aufgabe. Soll er sich in seiner ersten Woche schon hinstellen und öffentlich den Vorstand kritisieren? Bitte nicht, dann dann tanzen endgültig alle Mäuse auf den Tischen.


2. Störfeuer wie die Fitness Aussage bzgl. Ruthe und Stöger sehe ich in dem Fall sehr gerne und denke es unterstreicht Veh's notwendige Unterstützung Ruthe's. Als Profi sollte er wissen, dass sich die Medien auch auf Stöger's Verantwortung stürzen werden und so verschafft man dem jetzigen Trainer Ruhe und Freiraum bei der notwendigen Arbeit.

Online frankissimo

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #151 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:37:20 »
Natürlich kann er, wenn er denkt, der Vorstand fährt den Verein gerade an die Wand, sich an die Mitglieder wenden, an die Medien und vieles mehr. Ja, das hätte für Unruhe gesorgt - die aber offensichtlich sehr nötig gewesen wäre.

Ja, vielleicht muss man das kritisieren. Vielleicht hätte man an die Öffentlichkeit gehen müssen. Nur wäre damals dann das Tischtuch für eine tägliche Zusammenarbeit zerschnitten gewesen.
Dieser Vorstand kann ja offenkundig nicht mal mit nichtöffentlicher Kritik umgehen. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde ja dann umgehend entfernt.
Also versuchten viele Gremienvertreter defensiv im Boot zu bleiben. Wer Kritik übte war doch jetzt jahrelang "raus".   
Aber das ist ein anders Thema.

Ich finde es als ausgesprochener Vorstandsgegner aber auch abenteuerlich jedes Wort von Veh als Rettungsschuss für den alten Vorstand zu interpretieren.
Veh wurde in der Vergangenheit von jeher eher dafür gescholten schnell zurückzutreten als Konflikte mit Vereinsführungen oder Geschäftsführern zu meiden.
Er gilt nicht als jemand der sich verbiegen läßt.
Wir sollten ihm erst mal guten Willen unterstellen. Und zusätzlich finde ich nicht, dass man mit Kritik an der alten Sportführung und Trainerteam den Vorstand "schützt".
Die in ständiger Selbstfeierei gefangenen Vorstände haben ja eben dies nicht gemerkt. Das müssen die sich schon alles anlasten lassen was vorher vergeigt worden ist.

Wir sollten ihn an seinen Taten messen. Ich finde es zunächst einmal richtig den momentan tätigen Trainer Ruthenbeck zu stärken.
Auch der hat seine Chance verdient. Er offenbart Schwächen, aber auch Stärken. Und er zeigt in der Not Mut.



Offline Kalle Wirsch

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #152 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:40:26 »

Ich habe da Verständnis für, jeder der sich dort engagiert würde mit einem solchen Weg ein erheblichen persönliches (berufliches - sofern selbstständig tätig) Risiko eingehen wenn er den Vorstand öffentlich angreift in einer Phase in der im allgemeinen Eitel-Sonnenschein herrscht... Daher wird jeder der sich in so einem Gremium engagiert zunächst versuchen die Dinge intern zu regeln. Das es jetzt so schnell und umfassend kollabiert ist, ist ja ein Stück weit für alle Beteiligten überraschend.
das ist aber keine entschuldigung, eher die manifestierung der unfähigkeit aller (vorstand, GF sport, trainer, gremien - in der eihenfolge) im verein ...
Selbstbewusstes Auftreten trotz vollständiger Ahnungslosigkeit
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Offline humpty

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #153 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:47:53 »
Zitat
Dringend nötig scheinen aber auch Verstärkungen auf den Außenbahnen, denn Veh hat ja recht: Mit einer Startelf wie am Samstag kann man normal kein Bundesliga-Spiel gewinnen


https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/nach-erstem-sieg-wie-realistisch-ist-das--superwunder--fuer-den-fc---29308946

Also ich fand die Aufstellung gut...
[/pre]

Online bollock

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #154 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:51:59 »
OH MEIN GOTT!!! Es war ein Unfall

Online frankissimo

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #155 am: Montag, 18.Dez.2017, 10:55:51 »
Es geht aber nicht darum wer dann alles Fehler gemacht hat. In unserer Struktur gibt es eindeutig Verantwortlichkeiten.
Die liegt dann erst mal bei Vorstand. Inzwischen ist ja auch klar dass die Gremien gar nicht im satzungsgemäßen Sinne einbezogen wurden.
Spinner droht doch bis heute und unterstellt die Undichtigkeit läge bei den Gremien. man müsse über Gremienarbeit nachdenken.
Ich begreife nicht, dass hier nicht verstanden wird das im Kern dieser Vorstand nicht das Verständnis hat mit diesen Gremien arbeiten zu müssen.
Und- die große Macht der GF nicht anzutasten war die alleinige Entscheidung der Vorstandes.
Der jetzt so kostspielige Vertrag Schmadtke wurde eben nicht vorgelegt wie dies in der Satzung vorgesehen wäre . Der Aufsichtsrat der dies kritisierte entlassen.
Der hätte mit Sicherheit, so gut kennen wir Dr.Sieger auch eine Rentabilitätsberechnung von Stadionbauten und Unterlagen zur Aquise von Investoren gefordert.
Wie kann es denn da sein, das man sich jetzt den Vorstand schützend auf die enteierten Gremien stürzt.
Zunächst müsste der jetzige Vorstand die Gremien ordnungsgemäß einbinden. Wenn er das nicht ab sofort tut brauchen wir einen neuen Vorstand.
Lasst uns nicht auf Scheingefechte einsteigen die den Verantwortlichen Vorstand plus Wehrle unnötige Alibis liefert.
Seid gewiss das Mitgliederrat Unterlagen zu Stadien oder Chinamännern eingefordert haben. Wobei dies- dass wissen wir seit der MV- nicht für alle MRs gelten darf.
Also Augen auf bei der nächsten Wahl. :fc: :fc: :fc: :fc: :fc:
Zum Tagesgeschäft- unserer vollkommen vergeigten Kaderpolitik-  sollen sie sich ja gerade nach diesem Forum nicht äußern.

Also um in diesen Fred zurückzukehren. Veh darf man bitte erst mal arbeiten lassen. 
     

Offline Povlsen

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #156 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:02:00 »
Natürlich kann er, wenn er denkt, der Vorstand fährt den Verein gerade an die Wand, sich an die Mitglieder wenden, an die Medien und vieles mehr. Ja, das hätte für Unruhe gesorgt - die aber offensichtlich sehr nötig gewesen wäre.

Achso, auf einmal? Vielen war doch seit 2015 oder 2016 schon die Unruhe hier im Forum zu viel und unangemessen. Der Vorstand war bis zu diesem Sommer unangreifbar, egal, was er sich intern alles erlaubt hat. Die Öffentlichkeit hätte jeden Kritiker des Vorstandes als Nestbeschmutzer angesehen und entsprechend behandelt. Hier im Forum war es doch nicht anders, und hier laufen nun wirklich genügend aufgeklärte Leute rum, die nicht nur die aktuelle Bundesligatabelle heranziehen, um die Arbeit des FC zu bewerten.

Wenn man sich zur Gremienarbeit bereit erklärt, dann muss man sich politisch korrekt und geschickt verhalten. Man merkt dann auch schnell, bis wohin eigene Einflussmöglichkeiten reichen, denn die Öffentlichkeit gehört zuerst mal dem Vorstand und der Geschäftsführung. Wenn da jemand anderes hinzu dringt, wird der ganz schnell zurückgepfiffen, unter Hinweis auf Verschwiegenheitspflichten und Kompetenzüberschreitung = Anmaßung. Dazu kommt, dass der Mitgliederrat an sich überhaupt nicht zuständig für Vorgänge in der KG ist. Nur die beiden Vorsitzenden sitzen im Gemeinsamen Ausschuss, unterliegen aber eben Verschwiegenheitspflichten, die können nicht einfach so rausposaunen, welche Themen da besprochen werden und wer welche Standpunkte vertritt. Das ist eben ein Dilemma für die Kontrollorgane. Im Misserfolg werden sie mit den Machern in einen Topf geworfen. Zum passenden Zeitpunkt müssen sich die Herren dann eben erklären und erläutern, was Sache war. Aber den Mitgliedern gegenüber, nicht der Öffentlichkeit gegenüber.

Offline chg

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #157 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:02:38 »
das ist aber keine entschuldigung, eher die manifestierung der unfähigkeit aller (vorstand, GF sport, trainer, gremien - in der eihenfolge) im verein ...
Von mir muss niemand entschuldigt werden, ich finde es nur verständlich das die tätigen Leute in den angesprochenen Gremien der Meinung waren das der interne Weg der richtige ist. Die Geschwindigkeit in der es dann auf der ganzen Linie zusammen gebrochen ist wird auch für diese Menschen überraschend gewesen sein -  das war mMn. so nicht vorher zu sehen. Man muss ja sehen das im Grunde der Todesstoß die Kastrations Schmadtkes war (paradoxerweise), das war von außen so nicht zu antizipieren (also weder das vorgehen Schmadtke erst zu stärken (Vertragsverlängerung) und dann die Eier abzuschneiden (also den Trainer nicht zu tauschen) als auch der krasse Unwille Stögers wenigstens zu versuchen das beste aus dem Kader zu holen).

Offline baenderriss

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #158 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:35:17 »
Achso, auf einmal? Vielen war doch seit 2015 oder 2016 schon die Unruhe hier im Forum zu viel und unangemessen. Der Vorstand war bis zu diesem Sommer unangreifbar, egal, was er sich intern alles erlaubt hat. Die Öffentlichkeit hätte jeden Kritiker des Vorstandes als Nestbeschmutzer angesehen und entsprechend behandelt. Hier im Forum war es doch nicht anders, und hier laufen nun wirklich genügend aufgeklärte Leute rum, die nicht nur die aktuelle Bundesligatabelle heranziehen, um die Arbeit des FC zu bewerten.

Wenn man sich zur Gremienarbeit bereit erklärt, dann muss man sich politisch korrekt und geschickt verhalten. Man merkt dann auch schnell, bis wohin eigene Einflussmöglichkeiten reichen, denn die Öffentlichkeit gehört zuerst mal dem Vorstand und der Geschäftsführung. Wenn da jemand anderes hinzu dringt, wird der ganz schnell zurückgepfiffen, unter Hinweis auf Verschwiegenheitspflichten und Kompetenzüberschreitung = Anmaßung. Dazu kommt, dass der Mitgliederrat an sich überhaupt nicht zuständig für Vorgänge in der KG ist. Nur die beiden Vorsitzenden sitzen im Gemeinsamen Ausschuss, unterliegen aber eben Verschwiegenheitspflichten, die können nicht einfach so rausposaunen, welche Themen da besprochen werden und wer welche Standpunkte vertritt. Das ist eben ein Dilemma für die Kontrollorgane. Im Misserfolg werden sie mit den Machern in einen Topf geworfen. Zum passenden Zeitpunkt müssen sich die Herren dann eben erklären und erläutern, was Sache war. Aber den Mitgliedern gegenüber, nicht der Öffentlichkeit gegenüber.

Wie du dich vielleicht erinnerst, habe ich bereits 2015 und auch 2016 den MR kritisiert. Geärgert, dass man von seiner Arbeit nichts mitbekommt. Mich gewundert, wie ich einen alten MR bei einer Wahl bestätigen soll, wenn ich ich mir kein Bild über die einzelnen Räte machen kann. Der Vorwurf, dass ich mich erst jetzt dazu melde, trifft ins Leere!

Zum Thema "verschwiegenheit": Ich glaube nicht, dass hier zu allen Themen eine "Pflicht" besteht, sondern ein "Agreement" und sicherlich ist der Gang an eine Öffentlichkeit der letzte mögliche Schritt. In einer Situation, wie sie offenbar im letzten halben Jahr beim FC bestanden hat, wäre dieser Schritt alles andere als eine Anmaßung, sondern eine Notwendigkeit gewesen! Im MR sitzen Personen, die bei einer MV entlastet werden sollen. Die also Verantwortung tragen - und derer nicht gerecht werden, wenn sie schweigen.
baenderriss = bänderriss

Offline Mister P.

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #159 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:39:54 »
das ist aber keine entschuldigung, eher die manifestierung der unfähigkeit aller (vorstand, GF sport, trainer, gremien - in der eihenfolge) im verein ...

Diejenigen, die im Sommer 2017 die Entscheidungen Schmadtkes kritisiert haben, wurden von dir persönlich angegriffen, und als Schwätzer u.ä. betitelt. Du bist wohl der Allerletzte, der sich jetzt hinstellen-, und anderen fehlenden Mut zur rechtzeitigen Kritik vorhalten kann. Entweder hast du ein miserables Gedächtnis oder hoffst darauf, dass die anderen deinen Schmonzes von vorgestern vergessen haben.

Zur Auffrischung, wie du seinerzeit auf die Kritik an der Verpflichtung Cordobas reagiert hast, sei eines deiner damaligen Postings zitiert:

Kalle Wirsch im Schmadtkethread: Antwort #5938 am: Mittwoch, 28.Jun.2017, 22:01:31 »

"und nochwas: wer gerade einen 35-€-millionen-deal mal eben so abgeblasen hat (weil er es kann), wird wohl ganz genau wissen, warum jetzt und heute bereit ist, 10-17 millionen für einen anderen spieler hinzulegen.
alle anderen phrasen von wegen "wenig kreativ", "einweisen lassen", "ineffektiv" oder "hamburg" ist populistischer dreckscheiß. die heckenpenner, die jetzt am lautesten rumbrüllen, sollen es erst mal selber machen."





Online Yassir_Zaccaria

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #160 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:48:06 »
Boar ej ich glaub ich bin einfach zu faul, um nachtragend zu sein!

.

Schmadtke raus!

Offline Mister P.

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #161 am: Montag, 18.Dez.2017, 11:53:21 »
Boar ej ich glaub ich bin einfach zu faul, um nachtragend zu sein!

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Ich eigentlich auch. Was aber garnicht geht, andere jetzt als unfähig zu bezeichnen, weil sie das unterlassen haben, was man damals selber noch als "populistischen Drecksscheiß" bezeichnet hat. 

Offline Kalle Wirsch

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #162 am: Montag, 18.Dez.2017, 12:29:13 »
Diejenigen, die im Sommer 2017 die Entscheidungen Schmadtkes kritisiert haben, wurden von dir persönlich angegriffen, und als Schwätzer u.ä. betitelt. Du bist wohl der Allerletzte der sich jetzt hinstellen-, und anderen fehlenden Mut zur rechtzeitigen Kritik vorhalten kann. Entweder hast du ein miserables Gedächtnis oder hoffst darauf, dass die anderen deinen Schmonzes von vorgestern vergessen haben.

Zur Auffrischung, wie du seinerzeit auf die Kritik an der Verpflichtung Cordobas reagiert hast, sei eines deiner damaligen Postings zitiert:

Kalle Wirsch im Schmadtkethread: Antwort #5938 am: Mittwoch, 28.Jun.2017, 22:01:31 »

"und nochwas: wer gerade einen 35-€-millionen-deal mal eben so abgeblasen hat (weil er es kann), wird wohl ganz genau wissen, warum jetzt und heute bereit ist, 10-17 millionen für einen anderen spieler hinzulegen.
alle anderen phrasen von wegen "wenig kreativ", "einweisen lassen", "ineffektiv" oder "hamburg" ist populistischer dreckscheiß. die heckenpenner, die jetzt am lautesten rumbrüllen, sollen es erst mal selber machen."

was anderes als populismus hast du auch nicht drauf, was? und es scheint auch nicht in dein weltbild zu passen, anderen eine meinungsänderung zuzugestehen. aber egal, ich weiß, von wem es kommt, wer dahinter steckt und ... ach, lassen wir das ...
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Offline Kalle Wirsch

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #163 am: Montag, 18.Dez.2017, 12:30:34 »
Ich eigentlich auch. Was aber garnicht geht, andere jetzt als unfähig zu bezeichnen, weil sie das unterlassen haben, was man damals selber noch als "populistischen Drecksscheiß" bezeichnet hat.
dann lass es doch einfach. oder brauchst unbedingt den inneren vorbeimarsch?
Selbstbewusstes Auftreten trotz vollständiger Ahnungslosigkeit
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Offline durchaus

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #164 am: Montag, 18.Dez.2017, 12:31:10 »
Achso, auf einmal? Vielen war doch seit 2015 oder 2016 schon die Unruhe hier im Forum zu viel und unangemessen. Der Vorstand war bis zu diesem Sommer unangreifbar, egal, was er sich intern alles erlaubt hat. Die Öffentlichkeit hätte jeden Kritiker des Vorstandes als Nestbeschmutzer angesehen und entsprechend behandelt. Hier im Forum war es doch nicht anders, und hier laufen nun wirklich genügend aufgeklärte Leute rum, die nicht nur die aktuelle Bundesligatabelle heranziehen, um die Arbeit des FC zu bewerten.

Wenn man sich zur Gremienarbeit bereit erklärt, dann muss man sich politisch korrekt und geschickt verhalten. Man merkt dann auch schnell, bis wohin eigene Einflussmöglichkeiten reichen, denn die Öffentlichkeit gehört zuerst mal dem Vorstand und der Geschäftsführung. Wenn da jemand anderes hinzu dringt, wird der ganz schnell zurückgepfiffen, unter Hinweis auf Verschwiegenheitspflichten und Kompetenzüberschreitung = Anmaßung. Dazu kommt, dass der Mitgliederrat an sich überhaupt nicht zuständig für Vorgänge in der KG ist. Nur die beiden Vorsitzenden sitzen im Gemeinsamen Ausschuss, unterliegen aber eben Verschwiegenheitspflichten, die können nicht einfach so rausposaunen, welche Themen da besprochen werden und wer welche Standpunkte vertritt. Das ist eben ein Dilemma für die Kontrollorgane. Im Misserfolg werden sie mit den Machern in einen Topf geworfen. Zum passenden Zeitpunkt müssen sich die Herren dann eben erklären und erläutern, was Sache war. Aber den Mitgliedern gegenüber, nicht der Öffentlichkeit gegenüber.

 du kannst den konjunktiv ruhig weg lassen. genauso wurde schließlich 100%FC als völlig unnötiger nestbeschmutzer dargestellt.
Ich hätte gerne einen Pool voller Geld, mit lauter Einhörnern drumrum. Aber keine Pferde, die stinken nur und ziehen egozentrischen Schlampen an.

Online bollock

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #165 am: Montag, 18.Dez.2017, 13:27:50 »
du kannst den konjunktiv ruhig weg lassen. genauso wurde schließlich 100%FC als völlig unnötiger nestbeschmutzer dargestellt.
Es ist alles irgendwie ermüdend... Denn ebenso gab es diese Dinge doch auch schon, als FC reloaded aktiv war. Ich erinnere mich mal mit Grausen an eine Webseite, die sich "die rote Wand" nannte... Fremdschämen...


Klick mich für Hals!
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Offline Sprühwurst

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #166 am: Montag, 18.Dez.2017, 13:47:45 »
Ja gut, so im nachhinein muss man sagen, dass unter Overath doch fast alles besser war als unter dem alten Spinner.
Die Strahlkraft eines Wolfgang Overath und seine Liebe zum FC sind nicht zu ersetzen!

Offline Venus von Milos

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #167 am: Montag, 18.Dez.2017, 13:51:51 »
Ja gut, so im nachhinein muss man sagen, dass unter Overath doch fast alles besser war als unter dem alten Spinner.

Dann wäre Podolski jetzt hier.
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Online bollock

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #168 am: Montag, 18.Dez.2017, 14:18:05 »
Ja gut, so im nachhinein muss man sagen, dass unter Overath doch fast alles besser war als unter dem alten Spinner.
Da gabs wenigstens noch hochklassigen Fußball Donnerstag abends...
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Online bollock

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #169 am: Montag, 18.Dez.2017, 14:53:21 »
wir hätten auf jeden fall mehr länderspiele.
Weil Overath die WM nach Köln geholt hätte?
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Offline Amandus

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #170 am: Montag, 18.Dez.2017, 20:27:03 »
das scheint jetzt eine meinung zu sein mit der man etwas anfangen könnte, wenn man gerade lust dazu hat. etwas völlig anderes also als das.

diese "generalabrechnung" die du da ansprichst ist das ergebnis der niederschmetternden arbeit aller verantwortlicher auf allen ebenen. das verteilt sich eben auf die threads von vorstand bis schmadtke bis stöger. was sie gebracht hat? man könnte sich auf die schulter klopfen und sagen das die kritik dazu führte das es eben kein weiter so gab. gäbe es keine kritik, wäre schmadtke noch da, wäre stöger noch da und wäre der vorstand endlos da. das mag für manchen eine verlockende vorstellung sein, ist aber eher nicht mein fall den es hätte nur eine weitere schleichende verwahrlosung des clubs bedeutet. ich würde "uns" aber auch nicht so hoch hängen das wir der auslöser für die entlassungen sind, es ist nur ein rädchen im getriebe, allerdings kein schlechtes. weil es aber kein schlechtes ist, braucht man auch keine angst vor kritik haben.


noch ma zu Veh: ich hab natürlich nicht mit Veh groß abrechnen wollen, sondern das war einfach eine Intepretation. Ich sehe ihn bisher recht neutral.


zur Meta-Ebene: das mag schon richtig sein, was du ansprichst. ich meinte meine Aussage auch noch etwas genereller als in Bezug auf Schmadtke und Stöger. Ich finde es einfach nicht gut, wenn wir ständig Verantwortliche hier vom Hof jagen.Je höher die Frequenz ist, mit der man das tut, desto stärker wird der Abwärtsstrudel in der Regel. Da taucht dann die Frage nach der Henne und dem Ei auf.


Du solltest Dich im Übrigen ein bisschen davon lösen, dass „manche hier“ an bestimmten Personen besonders hängen. Für mich gilt das zumindest nicht besonders... außer an Lukas Podolski hänge ich nicht besonders an Protargonisten der letzten 15 Jahre.


zu Stöger und Schmadtek:


Ich für meinen Teil finde, dass PS ein ganz hervorragende Trainer ist, der unserer Mannschaft zu einer echten Einheit geformt und vieles Positives bewirkt hat. Irgendwann war dann aber der Punkt erreicht, wo manche Defizite so klar sichtbar wurden, dass es offensichtlich nicht mehr ging. Ursachen dafür sind mir auch nicht klar.


Manche meinen, man hätte sich bereits in der Sommerpause trennen müssen. Aber ganz ehrlich, dass wäre nur gegangen, wenn er ein anderen Verein gehabt hätte. Ansonsten hätte ich den Vorstand mal sehen wollen, der PS nach dem Mai 2017 entlässt. Never.


Bei JS war ich lange der Meinung, dass er hätte bleiben und die Winterpause gestalten sollen. Ich dachte, er kann das Managergeschäft nicht verlernt haben, auch wenn zuletzt nicht viel richtiges von ihm kam. Erst nachdem er hingeschmissen hatte und wie er sich danach verhalten hat, hat bei mir zu einem Umdenken geführt. Er hat sich da einfach Scheiße verhalten, von daher finde ich die Trennung heute gut und richtig.


zur Kritik generell:
Wenn sich manche Ultra-kritisch gegenüber Verantwortlichen verhalten, dann müssen sie selbst hin und wieder auch damit leben, dass andere aufgrund dieser oder jener Kritik nicht gleich den Stab über verantwortlichen brechen. Manche werden dann zu Kritikern der Kritiker. 


Den Antagonisten der Kritiker kann man dabei 3 Punkte zu Gute halten:


- Wir spekulieren hier sehr sehr viel. Kritik, vor allem vernichtende Kritik, auf Basis von Spekulationen ist eine etwas schwierige Sache. Deswegen sollte Kritik tendenziell etwas gedämpfter sein als wenn wir die Karten alle kennen würden.
- Manch einer hier verteidigt auch mal einen Verantwortlichen gegen berechtigte Kritik, um nicht in einen Selbstzerfleischungsmodus überzugehen. Irgendwo ist sicher eine Grenze, wo man offenbare Fehler nicht mehr verzeihen kann. Wo das genau ist, da gehen die Meinungen der einzelnen möglicherweise weit auseinander.
- Der letzte Punkt ist, dass Fehler menschlich sind. Die Frage ist ja, ob man daraus lernt und sich entwickelt.








Offline funkyruebe

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Dieser Aufstieg wird ein Abstieg sein.

Offline Schwabenbock

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #172 am: Dienstag, 19.Dez.2017, 07:25:58 »

noch ma zu Veh: ich hab natürlich nicht mit Veh groß abrechnen wollen, sondern das war einfach eine Intepretation. Ich sehe ihn bisher recht neutral.


zur Meta-Ebene: das mag schon richtig sein, was du ansprichst. ich meinte meine Aussage auch noch etwas genereller als in Bezug auf Schmadtke und Stöger. Ich finde es einfach nicht gut, wenn wir ständig Verantwortliche hier vom Hof jagen.Je höher die Frequenz ist, mit der man das tut, desto stärker wird der Abwärtsstrudel in der Regel. Da taucht dann die Frage nach der Henne und dem Ei auf.


Du solltest Dich im Übrigen ein bisschen davon lösen, dass „manche hier“ an bestimmten Personen besonders hängen. Für mich gilt das zumindest nicht besonders... außer an Lukas Podolski hänge ich nicht besonders an Protargonisten der letzten 15 Jahre.


zu Stöger und Schmadtek:


Ich für meinen Teil finde, dass PS ein ganz hervorragende Trainer ist, der unserer Mannschaft zu einer echten Einheit geformt und vieles Positives bewirkt hat. Irgendwann war dann aber der Punkt erreicht, wo manche Defizite so klar sichtbar wurden, dass es offensichtlich nicht mehr ging. Ursachen dafür sind mir auch nicht klar.


Manche meinen, man hätte sich bereits in der Sommerpause trennen müssen. Aber ganz ehrlich, dass wäre nur gegangen, wenn er ein anderen Verein gehabt hätte. Ansonsten hätte ich den Vorstand mal sehen wollen, der PS nach dem Mai 2017 entlässt. Never.


Bei JS war ich lange der Meinung, dass er hätte bleiben und die Winterpause gestalten sollen. Ich dachte, er kann das Managergeschäft nicht verlernt haben, auch wenn zuletzt nicht viel richtiges von ihm kam. Erst nachdem er hingeschmissen hatte und wie er sich danach verhalten hat, hat bei mir zu einem Umdenken geführt. Er hat sich da einfach Scheiße verhalten, von daher finde ich die Trennung heute gut und richtig.


zur Kritik generell:
Wenn sich manche Ultra-kritisch gegenüber Verantwortlichen verhalten, dann müssen sie selbst hin und wieder auch damit leben, dass andere aufgrund dieser oder jener Kritik nicht gleich den Stab über verantwortlichen brechen. Manche werden dann zu Kritikern der Kritiker. 


Den Antagonisten der Kritiker kann man dabei 3 Punkte zu Gute halten:


- Wir spekulieren hier sehr sehr viel. Kritik, vor allem vernichtende Kritik, auf Basis von Spekulationen ist eine etwas schwierige Sache. Deswegen sollte Kritik tendenziell etwas gedämpfter sein als wenn wir die Karten alle kennen würden.
- Manch einer hier verteidigt auch mal einen Verantwortlichen gegen berechtigte Kritik, um nicht in einen Selbstzerfleischungsmodus überzugehen. Irgendwo ist sicher eine Grenze, wo man offenbare Fehler nicht mehr verzeihen kann. Wo das genau ist, da gehen die Meinungen der einzelnen möglicherweise weit auseinander.
- Der letzte Punkt ist, dass Fehler menschlich sind. Die Frage ist ja, ob man daraus lernt und sich entwickelt.
Sehr guter Post. Gefällt mir.

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Offline Renato

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #173 am: Dienstag, 19.Dez.2017, 07:47:23 »
Sehr guter Post. Gefällt mir.

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Nein, das war eher ein bewerbungsschreiben für den diplomatischen dienst. Garniert mit weisheiten, dass fehler menschlich seien. Fehler ja, aber bei vorsätzlich konstruierten
Fehlerketten, die zu absurden sportlichen  ergebnissen und dellen in der finanziellen entwicklung führen, hört mein verständnis auf.
"Schau auf das Türschild, wenn Du rausgehst."

Mourinho zu Pogba.

Offline Povlsen

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #174 am: Dienstag, 19.Dez.2017, 07:47:26 »
Ich finde, wenn man die Transferpolitik kritisiert, hat das wenig mit Spekulation zu tun. Hier haben die Kritiker der letzten 2 Jahre einfach Recht behalten. Die Defizite des Kaders werden seit 2 Jahren benannt, passiert ist nichts bis wenig und mit dem ersatzlosen Verkauf des übertünchenden Superscorers ist das Totalversagen Schmadtkes voll durchgeschlagen. Da kann man auch gar nicht hart genug kritisieren, weil es selbst Laien besser gemacht hätten, als der Millionen-entlohnte anerkannte Fachmann.

Kritik an Mannschaftsaufstellungen ist schon etwas schwieriger, weil man die Arbeit unter der Woche und auch Stimmungen und Strömungen in der Mannschaft nicht kennt, schon gar nicht im Detail. Hier ist sicher mehr Stammtisch in der Diskussion. Finde ich aber nicht schlimm, weil wir hier keine Wissenschaftlichen Gutachten erstellen, sondern unsere Eindrücke verarbeiten. Kritik am Vorstand wird ohne Hintergrundwissen noch spekulativer, weil bestimmte Dinge nicht nur nicht in der Zeitung stehen, sondern vertraulich sind und erst im Nachhinein manches bekannt wird.

Gar nicht zustimmen kann ich dem Kontinuitätswahn. Richtig ist, dass Kontinuität Voraussetzung für Erfolg ist. Aber Kontinuität des Guten, nicht des Schlechten. Wenn Entscheidungsträger kapitale Fehler machen, und das über länger als ein Jahr, müssen sie weg. Die Chance, Fehler zu korrigieren, sollte jeder bekommen, solange man von dessen Fähigkeiten überzeugt ist. Wenn das Vertrauen weg ist, weil die Fehler zu geoß und die charakterlichen Qualitäten zu klein sind, muss man sich trennen. Es gibt für jede Position immer andere gute Leute.

Offline Cikaione

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #175 am: Dienstag, 19.Dez.2017, 08:02:18 »
Ich hab das schonmal in etwa geschrieben, du kannst ein supertolles Training ab halten in dem die Jungs alle ganz super drauf sind, aber wenn das Niveau eben Olkowski, Sörensen, Rausch, Lehmann, Cordoba usw heißt und sich für diese Gruppe intern das Training wunderbar anfühlt werden meist diesen Spielern am Spieltag die Grenzen aufgezeigt weil man es plötzlich mit einem ganz anderem Niveau als Gegenspieler zu tun hat.
Für mich sind Spieler wie Führich allein deshalb schon Gold wert, weil sie im Training manchem *erfahrenen* Spielern schon die Grenzen aufzeigen bzw man sieht wie technisch schlecht sie eigentlich sind.
Birgt natürlich auch die Gefahr das aufgrund eigener technischer Limitiertheit oder fehlender Spritzigkeit der Stammplatz in Gefahr gerät und man wie Höger mehr Profitum fordert ;)

facepalm

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #176 am: Dienstag, 19.Dez.2017, 08:02:38 »
ich gehe mal auf ein paar punkte ein.


Ich finde es einfach nicht gut, wenn wir ständig Verantwortliche hier vom Hof jagen.Je höher die Frequenz ist, mit der man das tut, desto stärker wird der Abwärtsstrudel in der Regel. Da taucht dann die Frage nach der Henne und dem Ei auf.


wir hatten die thematik schon ein paar mal, meist in den zurückliegenden transferthreads. ich glaube ich habe schon oft darauf geantwortet das "wir" überhaupt nichts vom hof jagen, du überhöhst die macht dieses forums gewaltig. was aber wichtiger ist, warum sollte man leute behalten die keine gute arbeit leisten? in folgenden sätzen erklärst du selbst das du dich in schmadtke getäuscht hast, vor monaten argumentiertest du aber im damaligen schmadtkethread noch genauso das wenn man die verantwortlichen vom hof jagen würde, dass dann nichts gutes folgt. weitere beispiele mit denen du jetzt wenig zu tun hast; warum hätte man an overath festhalten sollen? warum an spinner? warum an schmadtke? es gibt dafür keine logische berechtigung denn alle versagen und versagten seit geraumer zeit. sie würden jetzt auch keine zweite chance erhalten, die haben die zweite bis zehnte längst verspielt. der abwärtsstrudel wurde und wird mit dem zwanghaften festhalten an jedem dieser versager nur etwas verzögert, dafür wird es je später tabula rasa erfolgt, das aufräumen umso schwieriger.


Du solltest Dich im Übrigen ein bisschen davon lösen, dass „manche hier“ an bestimmten Personen besonders hängen. Für mich gilt das zumindest nicht besonders... außer an Lukas Podolski hänge ich nicht besonders an Protargonisten der letzten 15 Jahre.


dafür verteidigst du sie aber auffallend oft ;-)

zu Stöger und Schmadtek:

Ich für meinen Teil finde, dass PS ein ganz hervorragende Trainer ist, der unserer Mannschaft zu einer echten Einheit geformt und vieles Positives bewirkt hat. Irgendwann war dann aber der Punkt erreicht, wo manche Defizite so klar sichtbar wurden, dass es offensichtlich nicht mehr ging. Ursachen dafür sind mir auch nicht klar.

Manche meinen, man hätte sich bereits in der Sommerpause trennen müssen. Aber ganz ehrlich, dass wäre nur gegangen, wenn er ein anderen Verein gehabt hätte. Ansonsten hätte ich den Vorstand mal sehen wollen, der PS nach dem Mai 2017 entlässt. Never.


ein nettes beispiel. leider bezieht es sich nur auf die möglichkeit der entlassung stögers. wenn man sich an den sommer zurück erinnert sagte da stöger über sich das er ausgebrannt sei. gleichzeitig werden jetzt noch dortmunder kontakte öffentlich und der streit mit schmadtke eskalierte da auch schon. zusätzlich war zum damaligen zeitpunkt bereits klar das kollers zeit in österreich abläuft. es wäre ein leichtes gewesen all diese dinge in einem klärenden gespräch auf den tisch zu bringen und sich gemeinsam dazu durchzuringen dem ganzen ein ende zu machen. es wäre eine gemeinsame entscheidung möglich gewesen, ohne schmutzige wäsche, stöger wäre für ewig der könig gewesen. schmadtke hätte einen trainer nach seinem gusto holen können (gut wäre jetzt auch nicht prickeln gewesen) und der vorstand hätte sich weiter in ruhe um seine china-pläne kümmern können.
dazu hätte man allerdings im vorstand auch bereit sein müssen. stattdessen schaute man dem treiben belustigt zu und tat gar nichts. augen zu und durch. selbst die kleinen anmerkungen das mancher spieler mit ein paar kilos zu viel aus dem urlaub gekommen ist, die planung nur gegen unterklassige teams anzutreten und dort meist zu versagen, juckte keinen. die verletzten- und konditionsproblemtaik gab es übrigens schon zu teilen in letzter saison zu sehen, bis auf die schlussspiele sind wir dort ebenfalls oft genug im letzten drittel auf dem zahnfleisch gekrochen.


Bei JS war ich lange der Meinung, dass er hätte bleiben und die Winterpause gestalten sollen. Ich dachte, er kann das Managergeschäft nicht verlernt haben, auch wenn zuletzt nicht viel richtiges von ihm kam. Erst nachdem er hingeschmissen hatte und wie er sich danach verhalten hat, hat bei mir zu einem Umdenken geführt. Er hat sich da einfach Scheiße verhalten, von daher finde ich die Trennung heute gut und richtig.


siehe oben. das allerdings mancher hier sich mittlerweile so weit erniedrigt schmadtke hinterher zu trauern weil damals der falsche ging ist schon eine sehr spezielle sicht der dinge und kann wohl nur mit nachträglicher selbstreinwaschung erklärt werden.


zur Kritik generell:
Wenn sich manche Ultra-kritisch gegenüber Verantwortlichen verhalten, dann müssen sie selbst hin und wieder auch damit leben, dass andere aufgrund dieser oder jener Kritik nicht gleich den Stab über verantwortlichen brechen. Manche werden dann zu Kritikern der Kritiker. 


habe ich kein problem mit, bin ja nicht zum kuscheln hier, ausserdem lerne ich gern was dazu  :D


Den Antagonisten der Kritiker kann man dabei 3 Punkte zu Gute halten:

- Wir spekulieren hier sehr sehr viel. Kritik, vor allem vernichtende Kritik, auf Basis von Spekulationen ist eine etwas schwierige Sache. Deswegen sollte Kritik tendenziell etwas gedämpfter sein als wenn wir die Karten alle kennen würden.
- Manch einer hier verteidigt auch mal einen Verantwortlichen gegen berechtigte Kritik, um nicht in einen Selbstzerfleischungsmodus überzugehen. Irgendwo ist sicher eine Grenze, wo man offenbare Fehler nicht mehr verzeihen kann. Wo das genau ist, da gehen die Meinungen der einzelnen möglicherweise weit auseinander.
- Der letzte Punkt ist, dass Fehler menschlich sind. Die Frage ist ja, ob man daraus lernt und sich entwickelt.


hier hat mancher mehr einblick als anderer, ist einfach so. man kann jetzt darüber spekulieren ob veh gut oder schlecht oder sonst was ist. ein urteil bringt die zukunft. man konnte früher mal darüber spekulieren ob schmöger wirklich so toll sind wie sie vorgaben. heute ist da nur noch wenig spekulation bei, das bild ist grausig. im übrigen...ich kann mich an tausende beiträge erinnern die die forderung nach neuzugängen damit konterten das wir ja eine so tolle charakterliche auswahl bei spielern hätten und das bei uns "die gruppe" ganz wichtig wäre. was ist davon übrig geblieben? alles war schauspiel. nur der erfolg kittete alles zusammen. die mannschaft ist genauso voll von eifesüchteleien wie es in der sportlichen verantwortung der fall war (ist) und im vorstand brechen gerade auch alle dämme. da lässt sich nichts mehr weglächeln.

du kannst ja immer weiter darauf hoffen das man aus seinen fehlern lernt, bin aber sicher das irgendwann in zukunft ein satz von dir folgen wird das du die regierigen jetzt anders siehst und man besser damit gefahren wäre diese früher von ihren aufgaben zu entbinden. 

Offline Wormfood

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #177 am: Mittwoch, 20.Dez.2017, 20:02:26 »
10 Tage da und noch keinen Mist gebaut.
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Offline PsyDoc

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #178 am: Mittwoch, 20.Dez.2017, 20:04:46 »
10 Tage da und noch keinen Mist gebaut.
Keinen von dem die Öffentlichkeit weiss.
>> Exklusiv <<

Offline Wormfood

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Re: Armin Veh - Geschäftsführer Sport
« Antwort #179 am: Mittwoch, 20.Dez.2017, 20:10:44 »
Keinen von dem die Öffentlichkeit weiss.
Da mangelt es einfach an Transparenz.
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