Autor Thema: Ausländische Clubs  (Gelesen 19782 mal)

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Offline facepalm

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #180 am: Dienstag, 11.Dez.2018, 05:55:39 »
face-palm

Offline Oxford

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #181 am: Sonntag, 23.Dez.2018, 12:12:04 »
Ich schaue gerade auf Netflix die Doku "Sunderland 'til I die" an. Und die kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. 2017 ist Sunderland ja aus der Premier League abgestiegen (nach 10 Jahren konstanter Zugehörigkeit) und die Doku begleitet den Verein nun in der Zweitliga-Saison 2017/2018. Es gibt keinen Erzähler, sondern es wird alles über Interviews gemacht. Mit Spielern, Trainern, Bossen und auch mit vielen Fans. Man erhält einen richtig intimen Einblick in den Verein.

Auch das Feeling der Stadt Sunderland (eine ehemalige Werft- und Kohlestadt) und was der Club denen dort bedeutet (nämlich alles, weil sie sonst nix haben) wird richtig geil eingefangen. Ich will nicht spoilern (und ich bin auch noch nicht ganz durch), aber die Saison läuft für Sunderland mal so richtig beschissen. Statt wie geplant um den Aufstieg zu spielen, geht es eher gegen den Abstieg. So eine "Bernd Schuster"-Saison. Sunderland hat hier auch ein bißchen FC-Ähnlichkeit. Großer Club, großes Stadion, große Ansprüche/Erwartungen, aber immer das Feeling, dass es permanent scheiße läuft. Wenn die Fans interviewt werden, da erkennt man sich schon sehr, sehr stark wieder. Von versauten Wochenenden bis "Alles scheiße, wir gehen trotzdem hin" kommt einem das doch sehr bekannt vor.

Schön sind auch immer die Nahaufnahmen von Fans während der Spiele, auch auswärts im Block. Geiles Gepöbel :D Bei einem Spiel, als sie richtig am Arsch waren, richtete sich dann auch die Wut gegen die Doku-Filmer ("You can fuck off too") und die wurden dan tatsächlich vermöbelt (Kamera im Arsch).

Ich hab mich gezwungen, nicht nachzuschauen, wie die Saison ausgegangen ist (und ich hab noch 2 Folgen zu gucken). Aber es ist schon richtig geil zu sehen, gegen wen die da spielen. Bristol, Middlesborough, Nottingham, Derby County, Bolton Wanderers...

Fazit: macht richtig, richtig Spaß, das anzuschauen.
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Offline Der Zyniker

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #182 am: Sonntag, 23.Dez.2018, 14:18:11 »
Ich schaue gerade auf Netflix die Doku "Sunderland 'til I die" an. Und die kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. 2017 ist Sunderland ja aus der Premier League abgestiegen (nach 10 Jahren konstanter Zugehörigkeit) und die Doku begleitet den Verein nun in der Zweitliga-Saison 2017/2018. Es gibt keinen Erzähler, sondern es wird alles über Interviews gemacht. Mit Spielern, Trainern, Bossen und auch mit vielen Fans. Man erhält einen richtig intimen Einblick in den Verein.

Auch das Feeling der Stadt Sunderland (eine ehemalige Werft- und Kohlestadt) und was der Club denen dort bedeutet (nämlich alles, weil sie sonst nix haben) wird richtig geil eingefangen. Ich will nicht spoilern (und ich bin auch noch nicht ganz durch), aber die Saison läuft für Sunderland mal so richtig beschissen. Statt wie geplant um den Aufstieg zu spielen, geht es eher gegen den Abstieg. So eine "Bernd Schuster"-Saison. Sunderland hat hier auch ein bißchen FC-Ähnlichkeit. Großer Club, großes Stadion, große Ansprüche/Erwartungen, aber immer das Feeling, dass es permanent scheiße läuft. Wenn die Fans interviewt werden, da erkennt man sich schon sehr, sehr stark wieder. Von versauten Wochenenden bis "Alles scheiße, wir gehen trotzdem hin" kommt einem das doch sehr bekannt vor.

Schön sind auch immer die Nahaufnahmen von Fans während der Spiele, auch auswärts im Block. Geiles Gepöbel :D Bei einem Spiel, als sie richtig am Arsch waren, richtete sich dann auch die Wut gegen die Doku-Filmer ("You can fuck off too") und die wurden dan tatsächlich vermöbelt (Kamera im Arsch).

Ich hab mich gezwungen, nicht nachzuschauen, wie die Saison ausgegangen ist (und ich hab noch 2 Folgen zu gucken). Aber es ist schon richtig geil zu sehen, gegen wen die da spielen. Bristol, Middlesborough, Nottingham, Derby County, Bolton Wanderers...

Fazit: macht richtig, richtig Spaß, das anzuschauen.


Danke für den Tipp!


Was direkt auffällt:
- dass das Stadion doch recht leer ist bei vielen Spielen.
- dass dieses Business wirklich unfassbar unprofessionell ist. Gerade mit Hinblick auf die umgesetzten Summen...
- dass sie eher dem FC Schalke des Jahres 2019 ähneln als uns ;)

Offline Oxford

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #183 am: Montag, 24.Dez.2018, 12:41:54 »
Das beste an Sunderland: Sie haben einen Spieler mit dem Namen Max Power im Kader.

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Offline facepalm

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #184 am: Montag, 24.Dez.2018, 12:43:58 »
und vielleicht demnächst noch pawel olkowski ;-)
face-palm

Offline Oxford

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #185 am: Samstag, 29.Dez.2018, 10:41:53 »
Was direkt auffällt:
- dass das Stadion doch recht leer ist bei vielen Spielen.

Jetzt, in der dritten Liga, ist die Bude anscheinend rappelvoll. Gegen Bradford neulich waren 46.000 da*  :!: :oezil: Und am ersten Januar fahren sie mit 8.000 Leuten auswärts nach Blackpool (auch 3 Autostunden entfernt). Nochmal: in der dritten Liga. Das ist schon alles ziemlich abgefahren. Zudem waren sie mit 2.600 auswärts in Portsmouth (10 Stunden one way entfernt).

* lese gerade, dass das wohl ein neuer Liga-Rekord war. Den Alten hielt Aston Villa mit 42.000.
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Offline Mike@Mac

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Re: Ausländische Clubs
« Antwort #186 am: Donnerstag, 03.Jan.2019, 21:40:11 »

Danke für den Tipp!


Was direkt auffällt:
- dass das Stadion doch recht leer ist bei vielen Spielen.
- dass dieses Business wirklich unfassbar unprofessionell ist. Gerade mit Hinblick auf die umgesetzten Summen...
- dass sie eher dem FC Schalke des Jahres 2019 ähneln als uns ;)

Mir ist aufgefallen, dass die in der dokumentierten Saison quasi durchweg ohne Torwart gespielt haben, selbst für englische Verhältnisse wirkten die eingesetzten drei schon sehr, sehr schlecht.
Cheers!