Autor Thema: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017  (Gelesen 19265 mal)

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Offline mutierterGeißbock

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #480 am: Samstag, 12.Aug.2017, 17:52:20 »
Das habe ich jetzt mal versucht. Wird gerade geprüft. "Kartoffelsalat ist sehr lecker" wurde unverständlicherweise abgelehnt.
Gerade Mail bekommen, "100% Müngersdorf" wurde auch abgelehnt.
"Trennen Sie sich doch bitte von dem Vorurteil, im DFB sitzen fußballferne Betonköpfe."

Reinhard Grindel, 2.August 2017

Offline Punko

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #481 am: Samstag, 12.Aug.2017, 18:01:46 »
Noch eine Ablehnung und du hast Stadionverbot. Überleg dir gut, was der Präsident von dir hören, lesen und sehen will!
Brüder und Schwestern sind natürliche Feinde. Wie Gladbacher und Kölner! Oder Leverkusener und Kölner! Oder Düsseldorfer und Kölner! Oder Kölner und andere Kölner! Verdammte Kölner! Die haben Köln ruiniert!

Offline J_Cologne

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #482 am: Samstag, 12.Aug.2017, 21:57:39 »
Das habe ich jetzt mal versucht. Wird gerade geprüft. "Kartoffelsalat ist sehr lecker" wurde unverständlicherweise abgelehnt.

da fehten ja auch die dicken Titten
RedBull schmeckt mir nicht

Offline Double 1978

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #483 am: Samstag, 12.Aug.2017, 22:21:37 »
"einmal Geißbock immer geißbock" wurde angenommen
"Manche von den Jungs haben eine Berufsauffassung wie die Nutten von St.Pauli. Die rauchen, saufen und huren rum, gehen morgens um 6 Uhr ins Bett und haben am nächsten Tag ein Spiel."  Eduard Geyer

Online baenderriss

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #484 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 15:30:00 »

Aber wo wird denn hier gejammert? Es wird sich über einen unsouveränen Spinner aufgeregt. Wenn er sich hin stellen würde und erklären würde: "Ich lehne diesen Antrag ab, da er uns Bewegungsfreiheit nimmt und potentielle Partner verschreckt. zuverlässige Partner wollen Sicherheit und nicht öffentlich bloß gestellt werden."
Würde ich diese Meinung nicht teilen, aber es wäre das Recht von Spinner eine andere Meinung zu vertreten/die Sachlage anders auszulegen. Spinners verhalten ist unsachlich, polemisch und lässt den Eindruck entstehen, dass er meint die Gegenseite hätte die besseren Argumente.


Und zum Thema Handlungsspielraum und Partner die nicht zur Abstimmung gestellt werden wollen. Was ist denn, wenn irgendwann einmal 24,99% der Anteile verkauft wurden? Muss dann die Satzung geändert werden, damit eben dieser Handlungsspielraum wieder hergestellt ist und potentielle Partner nicht verschreckt werden?

Da ich ein paar Tage ohne Internet war, kann ich erst jetzt antworten:

Natürlich wird hier gejammert und hinter dem Scheinargument "Geschmacksfrage" versteckt!

Es war doch klar, dass Spinner sich gegen eine Einschränkung seiner Handlungsfähigkeit wehren wird. Er hat es auf populistische Art und Weise auf einer Saisoneröffnung gemacht. Das muss man nicht mögen, allerdings musste man damit rechnen. Tatsächlich finde ich seine Rede auch gar nicht so falsch. Natürlich geht es um Misstrauen und auch um Unruhe. Wir haben vor etwa 5 Jahren der bisherigen Satzung zugestimmt (auch ich!). Es gab keine größere Diskussion wegen des "24,99%-Punktes" - jetzt nach 5 Jahren wollen wir diesen Punkt ändern. Was wenn nicht seitdem entstandenes Misstrauen den handelnden Personen gegenüber soll denn der Grund sein?

Ich werde für den Antrag stimmen, weil ich damals im Glücksgefühl, eine neue Führung gefunden zu haben, der Satzung zugestimmt habe. Inzwischen sehe ich es etwas nüchterner und bin wegen des Weges, den Wehrle mit dem FC einschlagen will, besorgt.

Der zweite Teil deines posts ist reine Polemik. Mehr als diese 24,99% der Anteile "freihändig" verkaufen zu können, steht garnicht zur Debatte. Das muss man jetzt nicht künstlich aufbauschen.

 
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Offline facepalm

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #485 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:09:31 »
Da ich ein paar Tage ohne Internet war, kann ich erst jetzt antworten:

Natürlich wird hier gejammert und hinter dem Scheinargument "Geschmacksfrage" versteckt!

Es war doch klar, dass Spinner sich gegen eine Einschränkung seiner Handlungsfähigkeit wehren wird. Er hat es auf populistische Art und Weise auf einer Saisoneröffnung gemacht. Das muss man nicht mögen, allerdings musste man damit rechnen. Tatsächlich finde ich seine Rede auch gar nicht so falsch. Natürlich geht es um Misstrauen und auch um Unruhe. Wir haben vor etwa 5 Jahren der bisherigen Satzung zugestimmt (auch ich!). Es gab keine größere Diskussion wegen des "24,99%-Punktes" - jetzt nach 5 Jahren wollen wir diesen Punkt ändern. Was wenn nicht seitdem entstandenes Misstrauen den handelnden Personen gegenüber soll denn der Grund sein?

Ich werde für den Antrag stimmen, weil ich damals im Glücksgefühl, eine neue Führung gefunden zu haben, der Satzung zugestimmt habe. Inzwischen sehe ich es etwas nüchterner und bin wegen des Weges, den Wehrle mit dem FC einschlagen will, besorgt.

Der zweite Teil deines posts ist reine Polemik. Mehr als diese 24,99% der Anteile "freihändig" verkaufen zu können, steht garnicht zur Debatte. Das muss man jetzt nicht künstlich aufbauschen.


davon abgesehen das spinner keinen populismus bräuchte da er alle wichtigen argumente die für den "normalfan" relevant sind auf seiner seite hat (abgewendete insolvenz, sportliche und wirtschaftliche entwicklung & zukunftsaussichten), wurde er auch nicht für populismus ala overath gewählt sondern um eben sach- und fachgerecht zu habndeln und zu argumentieren.


er wurde durch eben jene aufwiegler ins amt gehievt die ihm jetzt ein dorn im auge sind. das mag für dich vielleicht erwartbar gewesen sein, mich enttäuscht es. aber das sind nur weiche faktoren, viel wichtiger sind nicht die gründe des "entstandenen misstrauens" sondern die die richtigerweise auch auf der hp von 100%fc propagiert und für jedermann nachlesbar sind. nämlich das es damals eine komplett andere situation war dem zuzustimmen. heute hat sich die sachlage komplett verändert. insbesondere finanziell. es wird dem vorstand auch nichts weggenommen, für mich wäre die satzungsänderung in erster linie dazu angebracht, dass der vorstand einen ebtl. anteilsverkauf auch begründen müsste um den souverän des vereins zur zustimmung zu bewegen. und das ist eben wichtig das auch ein vorstand erkennt wem der verein eigentlich gehört, nämlich eben nicht dem vorstand, sondern der mitgliedschaft.

Offline facepalm

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Offline mutierterGeißbock

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Reinhard Grindel, 2.August 2017

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #489 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:33:17 »
Da wedelte der Schwanz mit dem Hund, wenn das ein Argument wäre.
Die Anteilseigner (Mitglieder) sollten im Ergebnis bei der Frage, ob ihre Anteile verkauft werden sollen, mehr zu sagen haben als die angestellten Geschäftsführer.
Dass die GF im übrigen die Handlungskompetenz hat, sieht die Satzung vor und wird durch die Anträge zur Änderung nicht berührt.

Ich habe mich über das post geärgert. Wieder einmal baut van Gool eine formaljuristische Seifenblase auf, die schnell platzen kann. Wie damals bei der Frage der Vorstandshonorierung, als er hier schrieb, dass der Mitgliederrat alleine die Höhe des Honorars bestimmt - und mit dieser Sicht der Dinge scheiterte, als der Vorstand das Angebot des Mitgliederrats ablehnte und damit den MR zwang, dieses Jahr ein entsprechend höheres Angebot zu machen.

Und auch die Behauptung oben stimmt natürlich nur formal. Ja, theoretisch verändert sich die Job-Description der beiden Geschäftsführer durch unsere Entscheidung, den Antrag anzunehmen oder nicht, nicht. In der Praxis dagegen kann die Entscheidung eine große Rolle spielen.

Natürlich schränkt es die Handlungskompetenz von Wehrle in Sachen Stadionneubau oder -umbau ein, wenn er sich nicht das nötige Eigenkapital über eine Veräußerung der Anteile beschaffen kann, das steht doch wohl außer Frage.

Worum es mir geht: Ich werde dem Antrag zustimmen, aber wir sollten uns alle darüber im Klaren sein, dass wir damit auch Konsequenzen in Kauf nehmen müssen:

Bei Annahme des Antrags kann es sein, dass sich Wehrle tatsächlich mehr als bisher für Angebote anderer Vereine interessiert und der FC den von ihm eingeschlagenen Weg der Konsolidierung usw. nicht in dieser Form weiterführt.

Es kann sein, dass wir kein neues Stadion bekommen - sei es jetzt neu- oder umgebaut.

Es kann sein, dass der FC in der finanziellen Entwickung damit den anderen Vereinen hinterherhinken wird und damit sportlicher Erfolg erschwert wird. Vielleicht wird dann auch Schmadtke über seinen Job nachdenken.

Schwierige Entscheidung, die wir alle mit kühlem Kopf treffen müssen - ohne uns von van Gools formaljuristischem Haschisch benebeln zu lassen.
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Offline bollock

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #490 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:35:07 »



er wurde durch eben jene aufwiegler ins amt gehievt die ihm jetzt ein dorn im auge sind.

Aufwiegler.. So so...beziehst Du Dich auf die Vergangenheit, oder auf das Jetzt?

Spinner wurde auch nicht "ins Amt gehievt", sondern in einem demokratischen Prozess gewählt nachdem er mit seinen Argumenten überzeugt hat.
Das hat ja nichts mit heute zu tun.


.

Einhörner sind voll schön!

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #491 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:38:46 »

davon abgesehen das spinner keinen populismus bräuchte da er alle wichtigen argumente die für den "normalfan" relevant sind auf seiner seite hat (abgewendete insolvenz, sportliche und wirtschaftliche entwicklung & zukunftsaussichten), wurde er auch nicht für populismus ala overath gewählt sondern um eben sach- und fachgerecht zu habndeln und zu argumentieren.


er wurde durch eben jene aufwiegler ins amt gehievt die ihm jetzt ein dorn im auge sind. das mag für dich vielleicht erwartbar gewesen sein, mich enttäuscht es. aber das sind nur weiche faktoren, viel wichtiger sind nicht die gründe des "entstandenen misstrauens" sondern die die richtigerweise auch auf der hp von 100%fc propagiert und für jedermann nachlesbar sind. nämlich das es damals eine komplett andere situation war dem zuzustimmen. heute hat sich die sachlage komplett verändert. insbesondere finanziell. es wird dem vorstand auch nichts weggenommen, für mich wäre die satzungsänderung in erster linie dazu angebracht, dass der vorstand einen ebtl. anteilsverkauf auch begründen müsste um den souverän des vereins zur zustimmung zu bewegen. und das ist eben wichtig das auch ein vorstand erkennt wem der verein eigentlich gehört, nämlich eben nicht dem vorstand, sondern der mitgliedschaft.

Teil 1 bestätigt nur, was ich bereits geschrieben habe: Geschmacksfrage. Spinner hat sich bei einer Saisoneröffnung für eine emotionale Gegenrede entschieden, was für mich völlig legitim ist.

Teil 2 ist ziemlich naiv. Wo hat sich denn die Situation komplett geändert? Der FC kann immer noch jeder Zeit von einer Insolvenz bedroht werden. Nur weil wir momentan auf einem finanziell aufsteigenden Ast uns befinden, ist die Pleitegefahr doch nicht für immer und ewig verschwunden.

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Offline Rallef79

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #492 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:43:46 »
und wo es gerade so gut passt:
http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/mitgliederrats-boss-mueller-roemer--der-1--fc-koeln-gehoert-den-mitgliedern---28156404


Sehr gutes Interview!


Solche Aussagen hätte man sich von unserem Präsident gewünscht. Falls Spinner und co. irgendwann keine Lust mehr haben sollten, könnte ich mir "den mit den Haaaren" tatsächlich als Nachfolger vorstellen.
Am Samsdach jitt et Barjeld, am Sonndach jommer 'rus, am Mondach weed jekäjelt, am Diensdach schlofe mer us, am Mettwoch schlage mer dem Chef dann op d'r Desch, Donnersdach es Muttertag, am Friedach jitt et Fesch.

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #493 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:46:53 »
und wo es gerade so gut passt:
http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/mitgliederrats-boss-mueller-roemer--der-1--fc-koeln-gehoert-den-mitgliedern---28156404

Interessante, etwas späte Reaktion,die allerdings unterschlägt, dass der Antrag auch ein gewisses Misstrauen der Arbeit des MR gegenüber beinhaltet. Denn natürlich würde eine Veräußerung der 24,99% im Rahmen der aktuellen Satzung beinhalten, dass der MR, bzw. die beiden M-Räte, die im gemeinsamen Ausschuss sitzen, der Veräußerung zustimmen.

Insgesamt muss man ja leider sagen, dass der MR den Eindruck eines zahnlosen Tigers macht. Das mag mit der großen, vielleicht auch nötigen Verschwiegenheit zu tun haben, der man sich unterworfen hat. Fakt ist aber: Man kriegt nix von der Arbeit des MRs mit. Nix zum WO-Comeback, nix zur Absetzung des Finanzfachmanns im Aufsichtsrat, nix zur Hopp-Thematik, usw.

Wenn sie sich mal zu was äußern - ich war beim Mitgliederstammtisch "Ausbau GBH", dann sind sie nur Sprachrohr einer offiziellen FC-Meinung. Als ich z.B. nach der Zukunftstragfähigkeit des FC-Masterplans GBH-Ausbau nachfragte, merkte man SMR schnell an, dass er sich so viele Gedanken nicht zum Thema gemacht hat.

Interessant, dass er in dem Interview jetzt gar nicht darauf eingeht, dass es bei dem Antrag auch um Vertrauen in die Arbeit des MRs geht.
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Offline kilino

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #494 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:51:25 »
Der Fußball und die Bundesliga haben sich in den letzten 5 Jahren extrem gewandelt, insbesondere was Investoren angeht. Wir haben es was Katar angeht mit Staaten zu tun die ganze Vereine übernehmen und Imagetechnisch missbrauchen. In der Bundesliga hat Kind eine Aufweichung von 50+1 durchgebracht und Hannover übernommen, vom ganzen Thema RaBa und dem Geld der Chinesen ganz zu schweigen.
Es ist vollkommen legitim und notwendig als Mitgliederverein die Satzung ab und an anzupassen um den Geist des Vereines zu beschützen. Wie man das macht und ob 100%Fc der richtige Gedanke ist, das steht dann auf einem anderen Blatt.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

Offline facepalm

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #495 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 16:54:40 »
Teil 1 bestätigt nur, was ich bereits geschrieben habe: Geschmacksfrage. Spinner hat sich bei einer Saisoneröffnung für eine emotionale Gegenrede entschieden, was für mich völlig legitim ist.

Teil 2 ist ziemlich naiv. Wo hat sich denn die Situation komplett geändert? Der FC kann immer noch jeder Zeit von einer Insolvenz bedroht werden. Nur weil wir momentan auf einem finanziell aufsteigenden Ast uns befinden, ist die Pleitegefahr doch nicht für immer und ewig verschwunden.


nein. keine geschmacksfrage, weil man von einem profi mehr erwarten darf als overthschen duktus.


und eine insolvenz kann jederzeit jedem unternehmen blühen. sie ist allerdings vor 5 Jahren um ein vielfaches wahrscheinlicher gewesen. man muss aber nicht mal die insolvenz an den himmel zeichnen, es ging um eine angespannte finanzlage und um handlungsfähigkeit. und die ist heute in vielerlei punkten deutlich mehr gegeben.

Offline Povlsen

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #496 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 19:37:43 »
Interessante, etwas späte Reaktion,die allerdings unterschlägt, dass der Antrag auch ein gewisses Misstrauen der Arbeit des MR gegenüber beinhaltet. Denn natürlich würde eine Veräußerung der 24,99% im Rahmen der aktuellen Satzung beinhalten, dass der MR, bzw. die beiden M-Räte, die im gemeinsamen Ausschuss sitzen, der Veräußerung zustimmen.

Insgesamt muss man ja leider sagen, dass der MR den Eindruck eines zahnlosen Tigers macht. Das mag mit der großen, vielleicht auch nötigen Verschwiegenheit zu tun haben, der man sich unterworfen hat. Fakt ist aber: Man kriegt nix von der Arbeit des MRs mit. Nix zum WO-Comeback, nix zur Absetzung des Finanzfachmanns im Aufsichtsrat, nix zur Hopp-Thematik, usw.

Wenn sie sich mal zu was äußern - ich war beim Mitgliederstammtisch "Ausbau GBH", dann sind sie nur Sprachrohr einer offiziellen FC-Meinung. Als ich z.B. nach der Zukunftstragfähigkeit des FC-Masterplans GBH-Ausbau nachfragte, merkte man SMR schnell an, dass er sich so viele Gedanken nicht zum Thema gemacht hat.

Interessant, dass er in dem Interview jetzt gar nicht darauf eingeht, dass es bei dem Antrag auch um Vertrauen in die Arbeit des MRs geht.

Wundert mich, was du da reininterpretierst. Wenn SMR anmerkt, dass der Antrag sicherlich kein Misstrauensvotum gegen den Vorstand darstellt, dann impliziert das eben auch, dass er den mitgliederrat ebenfalls nicht angegriffen sieht.

Dass der Mitgliederrat sich nicht allzu oft äußert, stimmt auch nicht. In jedem Geissbockecho gibt es einen Artikel. was die heiklen Themen angeht, so kommt der Mitgliederrat in meiner Wahrnehmung seiner Verantwortung nach, keine unnötige Unruhe durch zweitrangige mediale Diskussionen in den Verein zu bringen. Da wird intern diskutiert und nicht in der Öffentlichkeit, was ich gut finde. Wäre es anders, würde die Öffentlichkeit das gegen den MR auslegen. Ich finde das aktuelle Interview schon recht deutlich. Gefällt mir!

Offline märkel

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #497 am: Sonntag, 13.Aug.2017, 19:56:20 »
Interessante, etwas späte Reaktion,die allerdings unterschlägt, dass der Antrag auch ein gewisses Misstrauen der Arbeit des MR gegenüber beinhaltet. Denn natürlich würde eine Veräußerung der 24,99% im Rahmen der aktuellen Satzung beinhalten, dass der MR, bzw. die beiden M-Räte, die im gemeinsamen Ausschuss sitzen, der Veräußerung zustimmen.

Insgesamt muss man ja leider sagen, dass der MR den Eindruck eines zahnlosen Tigers macht. Das mag mit der großen, vielleicht auch nötigen Verschwiegenheit zu tun haben, der man sich unterworfen hat. Fakt ist aber: Man kriegt nix von der Arbeit des MRs mit. Nix zum WO-Comeback, nix zur Absetzung des Finanzfachmanns im Aufsichtsrat, nix zur Hopp-Thematik, usw.

Wenn sie sich mal zu was äußern - ich war beim Mitgliederstammtisch "Ausbau GBH", dann sind sie nur Sprachrohr einer offiziellen FC-Meinung. Als ich z.B. nach der Zukunftstragfähigkeit des FC-Masterplans GBH-Ausbau nachfragte, merkte man SMR schnell an, dass er sich so viele Gedanken nicht zum Thema gemacht hat.

Interessant, dass er in dem Interview jetzt gar nicht darauf eingeht, dass es bei dem Antrag auch um Vertrauen in die Arbeit des MRs geht.

wenn die beiden vertreter des mitgliederrates im gemeinsamen ausschuss gegen eine anteilsveräußerung stimmen, können sie noch immer überstimmt werden. das von dir skizzierte szenario ist einfach mal wieder heiße luft und sonst nichts.
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Offline Cinnamon

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #498 am: Montag, 14.Aug.2017, 12:18:57 »

Sehr gutes Interview!


Solche Aussagen hätte man sich von unserem Präsident gewünscht. Falls Spinner und co. irgendwann keine Lust mehr haben sollten, könnte ich mir "den mit den Haaaren" tatsächlich als Nachfolger vorstellen.

Das würde den Verein Overathtechnisch aber wieder entzweien. Geil wärs.
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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #499 am: Montag, 14.Aug.2017, 16:20:08 »
wenn die beiden vertreter des mitgliederrates im gemeinsamen ausschuss gegen eine anteilsveräußerung stimmen, können sie noch immer überstimmt werden. das von dir skizzierte szenario ist einfach mal wieder heiße luft und sonst nichts.

Schon tragisch, dass dein post meins nicht nur bestätigt, sondern sogar bestärkt in der Aussage, dass der MR ein zahnloser Tiger ist, du es aber nicht merkst und von "heißer Luft" redest und jede Menge pawlowscher Hunde dir ein TY geben.
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Online baenderriss

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #500 am: Montag, 14.Aug.2017, 16:27:03 »

nein. keine geschmacksfrage, weil man von einem profi mehr erwarten darf als overthschen duktus.


und eine insolvenz kann jederzeit jedem unternehmen blühen. sie ist allerdings vor 5 Jahren um ein vielfaches wahrscheinlicher gewesen. man muss aber nicht mal die insolvenz an den himmel zeichnen, es ging um eine angespannte finanzlage und um handlungsfähigkeit. und die ist heute in vielerlei punkten deutlich mehr gegeben.

Natürlich bleibt es eine Geschmacksfrage. Spinner kann entscheiden, wie er für seine Interessen eintritt - und nicht du!

Und im zweiten Teil deines posts zeigst du, dass du den Sinn einer Satzung nicht verstanden hast. Wie hier bereits von anderen usern erwähnt wurde, muss die Satzung unabhängig von Personen und Situationen gelten. Und da die Möglichkeit einer Insolvenz für die Zukunft nicht ausgeschlossen ist, macht es auch Sinn, dafür den Verantwortlichen ein Werkzeug in die Hand zu geben.
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Offline Cinnamon

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #501 am: Montag, 14.Aug.2017, 16:29:41 »
Natürlich bleibt es eine Geschmacksfrage. Spinner kann entscheiden, wie er für seine Interessen eintritt - und nicht du!

Dann braucht man halt gar nichts mehr Diskutieren. Ist halt alles seine Entscheidung wie er was macht und somit Schulterzuckend hinzunehmen oder wie?
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Offline märkel

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #502 am: Montag, 14.Aug.2017, 16:30:24 »
Schon tragisch, dass dein post meins nicht nur bestätigt, sondern sogar bestärkt in der Aussage, dass der MR ein zahnloser Tiger ist, du es aber nicht merkst und von "heißer Luft" redest und jede Menge pawlowscher Hunde dir ein TY geben.

du bist echt der mensch gewordene geisterfahrer-witz.
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Offline facepalm

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #503 am: Montag, 14.Aug.2017, 16:41:14 »
Natürlich bleibt es eine Geschmacksfrage. Spinner kann entscheiden, wie er für seine Interessen eintritt - und nicht du!

Und im zweiten Teil deines posts zeigst du, dass du den Sinn einer Satzung nicht verstanden hast. Wie hier bereits von anderen usern erwähnt wurde, muss die Satzung unabhängig von Personen und Situationen gelten. Und da die Möglichkeit einer Insolvenz für die Zukunft nicht ausgeschlossen ist, macht es auch Sinn, dafür den Verantwortlichen ein Werkzeug in die Hand zu geben.

ich versuche es nocheinmal sachlich, auch wenn ich glaube das ist nicht wirklich dein interesse.

wenn man aber von einem profi wie spinner nicht verlangen kann, sich an die von ihm selbst kritisierten äusserungen overaths zu erinnern und nicht im gleichen duktus zu "argumentieren" hätte man auch ersteren behalten können der ja dann auch nur rein "geschmacklich" halt seine sicht der dinge dargelegt hat. aber auch wenn du versuchst eine metadiskussion zu starten, es geht weniger um die form sondern weit mehr um den inhalt. und da spricht es eben bände was unser vorstand von seinen vorgesetzten mitgliedern hält die sich wagen selbstständig zu denken, nämlich recht wenig.

ich versuche es trotzdem noch einmal. ein anteilsverkauf von 24,9 ohne zustimmung der mitgliedschaft schützt vor rein gar nichts. im falle einer möglichen insolvenz in der es heißt entweder anteilsverkauf oder der laden ist dicht, würde sowieso jedes mitglied für den verkauf stimmen, wenigstens aber die überwiegende mehrheit.

die satzung gälte auch nach möglicher änderung unabhängig von personen und situationen. ich weiß gar nicht was du da konstruierst. auch das instrument anteilsvberkauf ist dem vorstand ja nicht weggenommen, es wird nur auf eine seriösere basis gestellt in dem die mitgliedschaft ihren segen und ihre verantwortung dazu geben kann. und ferner das der vorstand seinen geplanten verkauf auch GUT begründen müsste. dazu, es bleibt auch fraglich ob mit einem anteilsverkauf von 24,9% eine insolvenz überhaupt abwendbar ist. im falle, falls nicht, müsste der saal eh mitabstimmen.

Online koelner

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #504 am: Montag, 14.Aug.2017, 20:07:39 »

Der zweite Teil deines posts ist reine Polemik. Mehr als diese 24,99% der Anteile "freihändig" verkaufen zu können, steht garnicht zur Debatte. Das muss man jetzt nicht künstlich aufbauschen.


Das es nicht zur Debatte steht, ist mir schon klar. Mir ging es doch darum, das aktuell häufig mit Handlungsspielraum argumentiert wird, wenn es darum geht, warum die Satzung nicht geändert wird. Und dem wollte ich nur entgegensetzen, dass es dem Handlungsspielraum nur gibt, solange wir noch keine 24,99% verkauft haben. Haben wir ihn irgendwann erreicht, gibt es eben diesen Handlungsspielraum ja auch nicht mehr und man müsste die MV fragen.
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Offline Povlsen

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #505 am: Montag, 14.Aug.2017, 20:44:14 »
Natürlich bleibt es eine Geschmacksfrage. Spinner kann entscheiden, wie er für seine Interessen eintritt - und nicht du!

Und im zweiten Teil deines posts zeigst du, dass du den Sinn einer Satzung nicht verstanden hast. Wie hier bereits von anderen usern erwähnt wurde, muss die Satzung unabhängig von Personen und Situationen gelten. Und da die Möglichkeit einer Insolvenz für die Zukunft nicht ausgeschlossen ist, macht es auch Sinn, dafür den Verantwortlichen ein Werkzeug in die Hand zu geben.

Du hast nicht verstanden, dass dieses "Werkzeug" nicht verschrottet werden, jedoch erst im erkannten Bedarfsfall von den Mitgliedern zugeteilt werden soll. Das kann man ja durchaus anders sehen und jedem x-beliebigen Präsidentendarsteller das Recht einräumen, mal aus dem Handgelenk und ohne Rückversicherung der Mitglieder 25% der Anteile zu verkaufen. Es war geradezu ein Vertrauensbeweis Herrn Spinner gegenüber, dass man ihm das beim damaligen Satzungsentwurf zugebilligt hat. aber genauso wie der vorstand die Satzung weiterentwickeln will, wollen das offenbar ein paar interessierte und mitdenkende Mitglieder auch. Das finde ich großartig und von solchen Leuten lebt ein Verein. Nicht von denen, die lediglich trikots und dauerkarten kaufen und ansonsten einer MV nur im Konsum-Modus beiwohnen und schnell wieder nach Hause wollen. Klar, die sind deutlich bequemer und angenehmer für den Vorstand, aber diese sind nicht die Leute, die den FC zu etwas Besonderem machen.

Offline DoubleJay

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #506 am: Montag, 14.Aug.2017, 20:58:51 »

Das es nicht zur Debatte steht, ist mir schon klar. Mir ging es doch darum, das aktuell häufig mit Handlungsspielraum argumentiert wird, wenn es darum geht, warum die Satzung nicht geändert wird. Und dem wollte ich nur entgegensetzen, dass es dem Handlungsspielraum nur gibt, solange wir noch keine 24,99% verkauft haben. Haben wir ihn irgendwann erreicht, gibt es eben diesen Handlungsspielraum ja auch nicht mehr und man müsste die MV fragen.

Ja, aber nach der aktuellen Satzung exakt einmal, nämlich bei Überschreiten der 25 Prozent. Danach ist wieder freie Verfügungsgewalt des Vorstands bis zu 49 Prozent minus eine Aktie gegeben.

Daher halte ich es auch für sehr viel problematischer, dass diese Hürde - nämlich die Veräußerung von mehr als 25 Prozent - mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei einer MV übersprungen werden kann. DAS ist mE die deutlich bedeutsamere Schwäche der aktuellen Satzung. Denn das bedeutet, dass lediglich eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich ist, um Außenstehenden eine Sperrminorität (i.e. > 25 Prozent Anteilsbesitz ) einzuräumen, die dann tatsächlich Einflussmöglichkeiten mit sich bringt. Und diese einfache Mehrheit bekommt ein sportllich und finanziell erfolgreicher Vorstand recht schnell organisiert.

An dieser neuralgischen Stelle sollte eine Dreiviertelmehrheit der MV erforderlich sein. Das wäre mE viel wichtiger, als Mitbestimmung der MV unterhalb der 25 Prozent Anteilsverkauf.
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Offline Superwetti

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #507 am: Montag, 14.Aug.2017, 21:00:50 »
ich versuche es trotzdem noch einmal. ein anteilsverkauf von 24,9 ohne zustimmung der mitgliedschaft schützt vor rein gar nichts. im falle einer möglichen insolvenz in der es heißt entweder anteilsverkauf oder der laden ist dicht, würde sowieso jedes mitglied für den verkauf stimmen, wenigstens aber die überwiegende mehrheit.
Richtig, vermutlich würde es eine breite Zustimmung zum Verkauf von Anteilen geben, wenn eine Insolvenz drohen würde. Das Problem was ich bei der Zustimmung durch eine MV sehe ist ein zeitliches. Man könnte nur einmal im Jahr Anteile verkaufen und nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, nämlich nach der MV. Schnell könnte man nicht reagieren, wenn es mal nötig wäre. So eine MV ist ja nicht von heute auf morgen einberufen und wenn man eine ausserordentliche einberufen müsste würde das ja auch noch ne Menge Kohle verschlingen, wovon man im Falle einer drohenden Insolvenz ja eh recht wenig hätte.

Offline DoubleJay

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #508 am: Montag, 14.Aug.2017, 21:10:21 »
Richtig, vermutlich würde es eine breite Zustimmung zum Verkauf von Anteilen geben, wenn eine Insolvenz drohen würde. Das Problem was ich bei der Zustimmung durch eine MV sehe ist ein zeitliches. Man könnte nur einmal im Jahr Anteile verkaufen und nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, nämlich nach der MV. Schnell könnte man nicht reagieren, wenn es mal nötig wäre. So eine MV ist ja nicht von heute auf morgen einberufen und wenn man eine ausserordentliche einberufen müsste würde das ja auch noch ne Menge Kohle verschlingen, wovon man im Falle einer drohenden Insolvenz ja eh recht wenig hätte.

Das ist so nicht ganz zutreffend. Erstens könnte man jederzeit eine außerordentliche MV (mit der entsprechenden Vorlaufzeit von vier Wochen) einberufen, um Anteile auch unterjährig zu verkaufen, zweitens bleibt auch nach dem Antrag von 100%Pro FC die "Notfallklausel" des 21.3 (am Ende) der Satzung bestehen, dass auch eine nachträgliche Zustimmung der MV ausreicht, wenn eine schnelle Entscheidung des Vorstands erforderlich ist, um drohenden schweren Schaden vom Verein abzuwenden.
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Offline diva

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Re: Mitgliederversammlung 2017, 25.09.2017
« Antwort #509 am: Montag, 14.Aug.2017, 21:51:04 »
Ja, aber nach der aktuellen Satzung exakt einmal, nämlich bei Überschreiten der 25 Prozent. Danach ist wieder freie Verfügungsgewalt des Vorstands bis zu 49 Prozent minus eine Aktie gegeben.

Daher halte ich es auch für sehr viel problematischer, dass diese Hürde - nämlich die Veräußerung von mehr als 25 Prozent - mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei einer MV übersprungen werden kann. DAS ist mE die deutlich bedeutsamere Schwäche der aktuellen Satzung. Denn das bedeutet, dass lediglich eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich ist, um Außenstehenden eine Sperrminorität (i.e. > 25 Prozent Anteilsbesitz ) einzuräumen, die dann tatsächlich Einflussmöglichkeiten mit sich bringt. Und diese einfache Mehrheit bekommt ein sportllich und finanziell erfolgreicher Vorstand recht schnell organisiert.

An dieser neuralgischen Stelle sollte eine Dreiviertelmehrheit der MV erforderlich sein. Das wäre mE viel wichtiger, als Mitbestimmung der MV unterhalb der 25 Prozent Anteilsverkauf.

Ich bin grundsätzlich gegen jeden Anteilsverkauf, aber je mehr Sicherungen man einbaut, desto besser. Von daher hätte ich auch gern eine Art "Streubesitzklausel", dass kein*e Investor*in mehr als 10% erwerben darf.